Ein schönes NewAge/Electro-Album. Sehr experimentell, erinnert ein wenig an Tangerine Dream und auch Kraftwerk.
Der Opener "Symphony for a dead planet" erinnert anfangs sehr an Animes von Leiji Matsumoto - man sieht förmlich die Arcadia hinter einem Planeten hervorkommen und hat im weiteren Verlauf des Stücks den Weltraum aus Leijis Sicht im Sinn.
"For a small audience" ist mal was ganz anderes, auch leiji-esque. Passt gut zum Bordleben auf der Arcadia.
Die zwei nächsten Tracks erinnern sehr an die frühen Synthi-Experimente von Kraftwerk und Tangerine Dream. Muss man mögen, sonst kommt man nicht ran. Ich mag's ;)
"Sit alone in a dark room" sollte man am besten unter freiem Himmel in einer sternklaren Nacht bei Vollmond hören, und mit Freund/Freundin zusammen rücken, sofern vorhanden.
Einen überraschenden Abschluss macht der letzte Track namens "Violated" - er knüpft musikalisch an den vorherigen an, aber ich stelle mir da unmittelbar die Trennung einer Beziehung vor, wenn ich den Piano-Part höre.
Alles in allem ein vielseitiges, empfehlenswertes Album für die jenigen, die mit verträumter new-Age-Musik und Synthi-Experimenten á la Tangerine Dream etwas anfangen können.