popmusik trip hop intelligent soulful femalevocalists
So, jetzt nur ganz kurz:
Botany Bay gehören zu meinen Lieblings-Jamendo-Künstlern. Hervorragender erwachsener Pop und dies zuverlässig, wiederholt und dauerhaft.
Auf diesen 4 Tracks hört man wie Stephan Hubik und Stefanie Mühr immer besser harmonieren - weniger klassisch soulig wie beim letzten Album, dafür wieder mehr Botany Bay-ig.
botany bay bekam und bekommt durchweg sehr gute rezensionen und das beweisst nur, das sie exzellente musik abliefern. und jedesmal, wenn ich sie höre drängt sich unweigerlich die frage auf: warum haben die keinen plattenvertrag??? wenn ich so ein scout-fuzzi von einem großen major-label wäre, hätte ich ohne zu zögern botany bay unter vertrag genommen. ist aber nicht! aber was nicht ist, kann ja noch werden. gönnen würde ich es ihnen.
anspiel-tipp:
track 1 - pretty boy, pretty girl
track 4 - crazy thing
Auch dieses Album von Botany Bay ist wieder sehr gut gelungen, schöne ruhige Musik, die man sehr schön nebenbei hören kann, oder einfach an einem gemütlichen Abend.
Eigentlich ist diese weitere Single aus dem Hause Botany Bay eine grosse Tragödie - warum? Weil es wieder "nur" eine Single ist.
Lieder wie das traumhafte Instrumental "Faster than I thought" und das vielschichtige "Breathe" zeigen in aller Deutlichkeit welch ein gewaltiges Potential in dieser Band immer noch steckt und wie gross ein Grounded-Nachfolger sein könnte, insbesondere mit der neuen Sängerin. Doch diesen Gefallen wollen uns Botany Bay anscheinend nicht mehr tun... schade!!!
Was bleibt ist aber die Freude über ein weiteres Lebenszeichen einer nach wie vor katastrophal unterbewerteten Band.
... nochmals den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich finde es als ein tolles Weihnachtsgeschenk für die Fan-Gemeinde.
Danke für die gute Umsetzung dieses Albums
...mit dieser Bezeichnung umschreibt der letzte Titel sehr treffend das ganze Album; denn verrückt ist für mich gleichbedeutend mit Wahnsinn. Und dieses Album ist der Wahnsinn!
Botany Bay verschmelzen R & B mit Rock und bilden daraus einen höchst interessanten und atmosphärisch dichten Sound, der seines gleichen sucht.
Man muss sich Zeit nehmen und die Entwicklung zulassen. Man muss sich einschwingen, beobachten und fühlen wie die Musiker und die grandiose Sängerin sich mit Wohlklang und Reibung in Extase spielen. Es ist fast körperlich spürbar wie viel Herzblut hier vergossen wurde. Was dann geschieht, muss einfach gewürdigt werden. Wohlige Schauer laufen einem über den Rücken und die feinen Härchen am Körper richten sich auf. Das Miterleben dieses einzigartigen Albums ist von der ersten Sekunde an packend und lässt einen so schnell nicht wieder los.
| Upload | 14. Dezember 2011 | ||||||||||||||
| Veröffentlicht | 14. Dezember 2011 | ||||||||||||||
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