Das Stück „für Eulen“ gleicht einem Tonfilm, der mich mit mitträgt auf den Schwingen einer Eule auf ihrem Nachtflug
Sie ist auf der Suche nach Beute – aber die Beute sind keine Tiere – ihr Hunger ist getrieben von menschlichen Zügen – es ist der Hunger nach Leben, nach Erkenntnis – und sie weiß oder ahnt, dass sie dieses Wissen bereits in sich trägt.
Der Flug ist hypnotisch und wird dies umso mehr, je länger er andauert, wenn „Szenenwechsel“ innerhalb des Fluges stattfinden.
Es passiert viel innerhalb dieses Fluges … und alles, was passiert – vollzieht sich faltenlos …ganz beschwingt… etwas von Wehmut getragen …aber noch mehr von Erhabenheit und dem Glanz einer mystisch schwebenden Harmonie