mortad hell - Uretrus Deflagrum
Uretrus Deflagrum

von mortad hell 

 

metal fun tod blackmetal

 

12 Titel

32:58
 
1Intro
 
 
1:36
2Casse ta télé
 
 
2:14
3La muse du bouc
 
 
3:32
4Coitus ergosum
 
 
2:44
5L'étreinte
 
 
4:09
6Bulshit schlabazak
 
 
1:23
7L'odeur du houblon
 
 
3:42
8Blast your life
 
 
3:25
9L'arrache coeur
 
 
3:37
10Chacun sa croix
 
 
3:21
11Mr hyde
 
 
2:09
12Wait a minute
 
 
1:06
 
 



Rezensionen (Uretrus Deflagrum)

Sortieren nach
 
 
11.06.10

Ich war gespannt was sich hinter Mortad Hell verbirgt. Die erste Rezension hat mich schon neugierig gemacht.
Eigentlich hätte ich schon beim Albumtitel stutzig werden müssen. Nach dem ersten Takt von "Casse ta télé" war's dann klar. Das ist der gute David TMX. Ich liebe ihn. Er ist so herrlich abgedreht, nimmt Metal nicht toternst, veralbert Vieles und schüttelt dabei gleichzeitig die genialsten Hardcore und Metal-Songs aus dem Ärmel als wärs nichts.

Auch wenn die Mortad Hell-Songs einen guten Ticken knüppeliger und derber sind kommt mir vieles vom guten David TMX-Sound bekannt vor und so habe ich auch hier wieder einen riesen Spaß wenn direkt nach dem übelsten Grindgeknüppel der Mittelalterchor loslegt und dann noch Hufgeklapper im Hintergrund zu hören ist. Herrlich!

Einen Punkt Abzug gibt's weil Grindcore und heftiger BlackMetal nicht mein Ding sind und es für mich an diesen Stellen zu anstrengend ist.

J'adore!

12.05.09

Diese Review schiebe ich schon seit einiger Zeit, aber fragt mich nicht warum, denn diese Scheibe ist nahezu perfekt. Vielleicht deswegen, ich weiß es nicht. Wie dem auch sei, Mortad Hell kenne ich schon seit einiger Zeit von Jamendo her und war schon immer von ihrem Mix aus Grindcore, Black Metal und Death Metal mit nem Schuß Gothic sehr angetan. Auf den älteren Scheiben sind einige richtig geniale Songs drauf, aber leider auch einige Sachen die dann etwas daneben waren, was aber auch daran lag, daß die Band irgendwie nicht ihren eigenen Stil gefunden zu haben schien. Doch das hat sich mit der neuen Veröffentlichung vollends verändert. Denn eines zeigt dieser Release eindeutig: die Band ist erwachsen geworden und hat anscheinend endlich ihren Stil gefunden, der zwar immer noch sehr vielseitig ist, aber nun von vorne bis hinten durchgezogen wurde. Der alte Mix blieb erhalten und ich würde sagen, der Haupteinfluß ist immer noch der Grindcore. Dieser erinnert nun teilweise an Napalm Death zu etwas ruhigeren Zeiten und kommt verdammt druckvoll rüber. Dann gibt es immer wieder Parts, die eher schon an Folkrock-Bands erinnern und das Ganze extrem auflockern, aber sich nahtlos in die brutalen Sounds einfügt und ich muß sagen, ohne diese Unterbrechungen würde dem Sound sein Gesicht fehlen. Das was hier gemacht wird, ist bestimmt nicht jedermanns Sache, da vielleicht etwas zu abgedreht, wer aber offen für etwas interessantere Sachen ist, der wird diese Band lieben. Ich will sie jetzt eigentlich nicht mit Pan Thy Monium vergleichen, da beide Bands dafür zu unterschiedlich klingen, aber eine gewisse Grundähnlichkeit ist auf jeden Fall vorhanden. Gesungen wird meist in Französisch, was aber auch wieder gut zu den Songs passt, da vor allem die Gothic-Parts dadurch einen Touch vom klassischen französischen Hof bekommen, was ein Teil des eigenen Gesichts der Band definiert. Ich glaube ich habe in letzter Zeit keine CD so oft angehört, wie diese hier und ich überlege schon ewig ob ich der Schiebe 9 oder 10 Punkte geben soll. Habe mich aber für 9 entschieden, da die Scheibe auch kleine unwichtige Schwächen besitzt, die beim nächsten Release hoffentlich noch ausgebessert werden. Daher kann man sagen: nahezu perfekt.
9 of 10 http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1587

 

Informationen über das Album

FRA
Genre Black Metal
Upload 04. Februar 2009
Veröffentlicht 04. Februar 2009
Plays 38149 Downloads 2472
Favoriten 88 Playlists 28    
Rezensenten 25 Durchschnittliche Bewertung 8.9/10

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