Die Jahre bevor 2008 das Debut-Album „Zerotonin“ mit 13 Titeln erschien wurden zur Erarbeitung eines eigenständig markanten Soundstils genutzt. Dies spiegelt sich im hohen Reifegrad der Songs wieder was den Longplayer mit zahlreichen Downloads, Airplays und guten Rezensionen erfolgreich machte. Stilistisch und qualitativ wurde das Album mit Werken von Bands wie „Oomph“ oder „Guano Apes“ verglichen.
Charakteristisch für die Songs auf „Zerotonin“ sind schillernd harmonische Pop-Hooklines im Widerspruch zum teilweise auch wütend dargebotenen Inhalt der Songs der sich nah am emotionalen Nullpunkt bewegt. Denn in den Texten wurden teils sehr schmerzhafte persönliche Erfahrungen („Never“, „Misery“) verarbeitet weshalb das Album zutreffend den Namen eines emotionsbildenden Neurotransmitters erhielt – als Überbegriff der melancholischen Grundstimmung des Albums. Dabei kommt das traurige Chaos jedoch ohne Schwarzmaler-Klischees aus, sondern wird auf eine ungeschönte Direktheit reduziert dass mit harten Worten berühren kann.
| Genre | Electronic Rock | ||||||||||||||
| Upload | 24. Mai 2009 | ||||||||||||||
| Veröffentlicht | 24. Mai 2009 | ||||||||||||||
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