Schleppend und wie in einem unsichtbaren Morast treibend - so startet „Die Nebelseite des Berges“ – alsbald begleitet von „Nebelhörnern“
ab 2:47 gefällt mir dieser Track besonders gut, wenn die „Orgel“ dazukommt ..dann trägt alles diese besondere Form von Schwermut, die ich sehr schätze
„Tanz um den Regenmann“ klingt in meinen Ohren nach einer Mischung aus experimentellen Keller-Jazz, Einstürzenden Neubauten und dem Ren-Van-Hirk-Panikorchester – das Teil „rockt“ auf jeden Fall – wobei rocken es nicht trifft –
„Das böse Gesicht des Märchenonkels“ hätte ich sicherlich mit einem abgrundtiefen Text angereichert – wohl so bitterböse von hinten rum –und wenn ich ein richtig guter Musiker wäre, dann würde ich auch häufiger mal die Schnauze halten auf meinen Alben und Dinge auf eine Weise erzählen, wie es z.B Pan, Al oder eben Ren van Hirk tut - nämlich wortlos erzählen – doch halt!! – wortlos läuft es ja dieses mal gar nicht – Einspielungen von der Wetterfee werden kredenzt
Die „elektrische Sonne“ klingt wie Musik aus dem Film „M.A.R.K 23 – Hardware“ – einem eher mitrelprächtigen und unbekannten Film. Allerdings bietet dieser Endzeitstreifen eine wahnsinnig abgefahrene Filmmusik, die alles Mögliche mit einem anstellen kann, wenn man sie bei völliger Dunkelheit hört
Schweinegeil auf jeden Fall diese Stück von dir; genau wie das Azorenhoch, was für mich eine geleungene Weiterführung des vorangegangenen Tracks darstellt – geil!