Ich teile die Euphorie über diesen Song nicht so.
Technisch ist er in der Tat ganz nett gemacht, aber er klingt so beliebig.
Es wirkt so konstruiert. Wenn ich Amy hören will, hör ich Amy - da brauch ich keine Duffy und niemand sonst, der so tut als ob.
Das in einem Song, der augenscheinlich zu 80% von der Sängerin lebt, in den Credits nur der "Produzent" (wieso will eigentlich jeder ein Produzent sein?) angegeben ist, finde ich schade, aber es reiht sich nahtlos in meine Vermutung ein, dass hier jemand "berühmt" gemacht werden soll.
Mir fehlt der Tiefgang, das authentische. Der Tiefe innere Schmerz, der jemandem gar keine Wahl lässt und zum immer weiter Musik machen zwingt.
Nein, dies hier ist eine ganz andere Baustelle und ganz sicher nicht meine.
Ich gebe dennoch 7 von 10, denn schlecht gemacht ist der Song nicht.
edit:
Was ich über das berühmt machen geschrieben habe, ging zu weit. Ich hatte auch kein Recht dazu, dem Duo die Liebe zur Musik abzusprechen. Dafür möchte ich mich entschuldigen.