Ein cooler "Nebeneffekt": gestern hatte Tarantino Geburtstag, und "Requiem" ist s e h r "quentinisch" (und kommt auch unabhängig davon sehr gut); natürlich droht bei der Erwähnung von "Melancholie" in diesem Kontext Klischee-Alarm, denn Trip-Hop ist ja wohl "melancholisch"; dennoch und trotzdem und erst recht hat diese Musik etwas machtvoll Schreitendes, irgend etwas "Archaisches" oder so; mir kommen da Bilder von ganz frühen Götter-Kämpfen oder dgl.; überhaupt denkt man an Tracks zu sehr abgedrehten Filmen vom Feinsten, es bildet sich Stimmung, als wenn wo Nebel aufsteigen; trotzdem ich die Alben im Hintergrund habe durchlaufen lassen, habe ich dauernd "aufgehorcht", weil in fast allen Stücken (und das bezieht sich auf alle drei Alben) Stellen drin sind, bei denen es "Klick macht"... als Dilettant- bzw. Onkel muss ich sagen: voll saubere Arbeit!