Ja also... auf den ersten Blick, weis man dass nicht so genau einzuordnen. Das ist insofern negativ, als da der grosser Kracher, der grosse "Ahaaffekt", halt der Popappeal fehlt. Was aber dann wieder um so positiver ist, als dass man sich die ganze Scheibe halt dann doch runterladen muss und sie sich ein kleines Bissi genauer Anzuhören.
Und dann kommt man auf das: die Leute die hier in die Saiten und auf die Membrane hauen, die verstehen ihr Handwerk und wissen wie aus dem Verstehen des Handwerks eine gute Halbe Stunde Musik herauszabern, die alles ist, nur nicht Oberflächlich - dafür um so vertrackter, was in unsgefähr soviel heisst wie: wer Musik nur als Strophe-Refrain-Strophe-Refrain - Bridge - Refrain (nun mit Backgroundchor) konsumieren kann, der wird hier nix finden. Aber wer durch mal sanftere uns mal Härtere Breaks hindurchgejagt werden will, wer es mal Krachig will und dann wieder etwas chilliger - Kurz: wer von FUGAZIscher Musikkunst geprägt worden ist, der wird hier etwas finden, was den Herren McKaye/Picciotto annähernd das Wasser reichen kann.