
Amerikanische Wehmut im Sattel eines britischen Pop-Gauls
So wenig Worte könnten schon genügen, um die Musik von Bronco zu beschreiben. Mit der ausreichend erprobten Besetzung von Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren und zwei Stimmen verarbeitet die Band mit Vorliebe für Pferdebildchen Fragmente aus Postrock, Pop und TexMex-Sound zu einer wabernden, staubigen Druckwelle. Mal einschmiegsam, mal aus vollem Lauf, jedoch immer präsent und fußwippkompatibel haut die Band dem Publikum vor der Bühne und auf dem Sofa zuhause eine Definition von Gitarrenmusik um die Ohren, die zwar zitiert aber nie imitiert und dabei so klischeefrei bleibt, dass es nicht langweilig wird – ganz egal ob der Song nun 2:30 oder 6:00 min. läuft. Einflüsse wechseln ständig, Velvet Underground, Slint, Madrugada sowie Calexico gehören momentan dazu. Keine Rockshow, kein Schnöseltum, Bronco sind direkt und ehrlich – mancher sagt, sie wären sogar richtig nette Typen.| Can't you see ( 18988 Plays ) | ||
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