Reinbek ( SH ) - Deutschland
Administrator der Künstler : Arne Pahlke Der tollwuetige Kasper The Gloomster
Registrierungsdatum : 01. Mai 2007
Schubidudu Schubisdududu - so gehts los
..schnell abgelöst von einer 190BPM(?)-Gesangsspur
weiter gehts mit:
Hunger in Afrika
Deutschland sucht den Superstar!
Die Stimmen sind sehr klar und deutlich und gut - aber die Tracks mehrheitlich derart temporeich, dass man manche Worte/Passagen erst beim wiederholten Hören versteht
..sehr (selbst)ironisch
Textpassagen über Knut den Eisbären, Thomas Gottschlalk & Co
Erinnerung an alte Zeiten
Freiheit 2008 - der erse "ruhigere" Song ....naja...bis auf den "Refrain" :-)
Borrachos - das kesselt!
und das gilt fürs ganze Album!
unterhaltsame Texte mit Botschaft
aber was weißt ich denn schon von Punkrock?
(letzter Titel gibt Nachhilfe)
Die Tonfarbe des Eröffnungs- und Grundbeats mag ich gerne und bei dieser Art von Musikstil bin ich auch ein Freund davon, wenn die Spuren wie hier geschehen nacheinander einfließen.
Der Songs klingt in meinen Ohren über weite Strecken aber dann leider doch zu sehr nach nebeneinander herlaufenden Spuren, die nur selten das Gefühl von berauschender Einheit hervorrufen können, wobei es durchaus gute Momente gibt
Ein durchaus hörbarer Song auf einem Album - aber um ihn als Single herauszubringen klingt er mir etwas zu beliebig
...auch wenn die Stimme oftmals so ihre kleinen bis größeren Probleme hat, etwa indem sie wegbricht/ gewisse Tonlagen nicht halten kann
...auch wenn die Texte mitunter sehr einfach gesrtickt sin, so sind die eines Marius Müller Westernhagen oft auch nicht gehaltvoller
....und die etwas "brüchige" Stimme passt irgendwie zu diesem symphatischen Album
Hier singt jemand, was er denkt - gibt auf unterhaltsame Weise Einblick in sein Leben und Denken
...und zwar alles ganz easy, Alter..
Also lass mal n ne Runde abchillen
......aber laaaaaaaaangsam
klasse Sound - ambitioniert & frech - launige Texte - modern und frisch aufgespielt - wahnsinnig professionell eingespielt (für Jamendo-Verhältnisse)
getragen von einer geilen rotzigen Berliner-Frauenstimme - diese hat ein bisserl was von Judith Holofernes (wir sind Helden) dabei aber doch ganz anders/eigen/speziell
und auch die Musiker verstehen ihr Handwerk - klingt alles fett und routiniert
ganz klare fette 10 Punkte
Anspieltipp: Phänomenal
Da laust mich doch die Erinnerung an alte Zeiten,
in denen ich wie ein grellbunter Vorreiter-EMO durch die Gegend lief, mit gefärbten langen Haaren, die Fresse voll von Make-up und mich mittels Walkmen auf Wolke Sieben (oder nebenan) beförderte.
Willkommen in den 80ern!
Willkommen damit auch vom Sound von OMD, The Chameleons, Eurythmics und The Cure
Diese Musik hier zu hören ist wie die Wanderung durch einen Herbstwald bei stürmischem Wetter,
während man gleichzeitig schön geschützt auf dem Sofa liegt und sich im Echoeffekt einer musikalischen Glanzzeit aalt.
Diese Art von Musik – diese Mischung aus Sehnsucht, wohlklingenden "suizidialen Impulsen", Androgynie der Klänge, elektronischer Musik voll von Gefühl und jenen typischen Stimmen(lagen), wie sie die 80er Jahre prägten - eben dies ist ein Geschenk für mich
Danke , The Curious „Cure“
Es startet wie ein Action-Videospiel der 90er Jahre
Und hinter "The Melchiades Estrada Band" steckt ein Mann, der sich das Recht herausgenommen hat, auch im Alter dem in ihm wohnenden Kind einen ausreichend großen Raum zu gewähren
Das Stück ist nicht nur aufgrund seiner Verknüpfung aus Akustikgiarren, Elekronic, Samples sowie am Ende der zurückgenommenen Vocals ein sehr exquisite Angelegenheit
Ich masges sehr, wenn die Stimmen gegen Ende immer leiser werden ..zeitweise verlaufen sie sogar .....als würden sie vom "Pink Radio" geschluckt werden
Was für ein wunderbarer langsamer Aufbau...
Was für eine Flügel verleihende Schwere ...
Was für Gefühle serviert/beschert/weckt ...
...Oscar Brent ??? !!!
Und dann seine Stimme, die sich erst in der zweiten Hälfte des etwas halbstündigen Arrangements einbringt - aus der man jede Pore Leben herauszuhört
Diese qualvolle Tragik,
diese "Serenade der Schwere und Leichtigkeit"
in nur einem Wimpernschlag der Zeit
Licht aus - und volle Hingabe für eine EXTRAVERSION Lebendigkeit.
LIcht an für ..Oscar Brent!
Es sprach der Docht:
"Dann komm ich doch! Denn ich bin viele Male bess als du und voll von Zorn (79)!"
Doch du, oh Torana... umsonste Müh. Drum geh in den nächsten SB-Shop und kauf dir ne Tüte Torax
Nein, ich hab nix getrunken
Der Autor dieses Werkes wird mich (hoffentlich) verstehen
Unterhaltsamer Elektropopp!
Erstlingswerk aus dem Jahre 2000/2001- phasenweise durchaus gut – aber leider auch immer wieder unglückliche Instrumentalisierungen.
Auch gibt es Phasen, in denen der Macher nur so mit Effekten um sich schmeißt – und dann wieder solche, wo man sich sehnsüchtig etwas Abwechslung wünscht
…aber aufgrund einiger echt gelungenen Phasen gibt es von mir 6 Punkte
Anspruchsvoller Electronic-Minimal-Psychedelic-Trance
Kein Mainstream!
Und es verhält sich genauso, wie der Macher dieses Werk es selbst schreibt:
Die klangliche Spanne reicht vom dreckigen 8 Bit Noise des guten alten Paula- Chips des Commodore Amiga bis zu den Möglichkeiten heutiger Rechentechnik.
Und jedes Stück will komplett gehört werden, da eine Stärke diese Albums die vielen überaschenden Wendungen, Effekte und „Wellenwechsel“ sind.
Phasenweise war ich richtiggehend begeistert – von Stücken, die mich am Anfang eher kalt ließen
Laut hören seigert das Hörerlebnis bei diesem Werk enorm!