playlist artwork#12 this weekFlower-Terrorist

von Arne Pahlke

Titel

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  • Aktualisiert: 18/08/2008

 

 

 

FLOWER-TERRORIST

 

 

Das 7te Arne Pahlke Album

(erstmals herausgegeben am 29 Februar  2008)

 

 

Man darf diesem Album zu Recht vorwerfen, dass es musikalisch nicht so recht weiß, wo es hinwill.  Als ich es produziert hatte, hatte ich einfach keine Lust mich festzulegen – weder darauf, ob ich ein (eher) akustisches oder elektronisches, oder ein heiteres oder tiefsinniges Album machen wollte.

 

Ich wollte mit diversen Genres spielen – Rock, Pop, Schlager, Punk, Liedermascher – und sie vermengen zu einem bunten Strauß Soundterror(ismus).

 

Der „Flower-Terrorist“ ist der freundliche unauffällige Mann von nebenan – fast schon der ideale Schwiegersohntyp, hätte er nur nicht eine Sprengladung in seinem Gürtel versteckt.

 

Genauso funktioniert dieses Album -  nett – mitunter fast schon schnulzig und schlagermäßig, nur um im nächsten einen Molotow-Cocktail zu zünden.

 

Der freundliche Biedermann mutiert zum Amokläufer und umgekehrt.

 

Gruß Arne Pahlke

 

 

 

 

 

 

 

CC_ALBUM_INFO

Rezension zu

1 rezensionen


Sordos

TheManyFacesOfArnePahlke

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Sordos • 2008-08-29 01:51:56

Arne beschreibt wie dieses Album funktioniert und wie es genommen werden soll. Und mehr ist dem eigentlich auch nicht hinzuzfügen. Dieser Arne, er hat viele Gesichter, doch nur wenige davon verheissen gutes. Die schlechten sind alle hier gelagert, doch kann ein schlechtes, böses Gesicht doch sehr geniale und kongeniale Musik erschaffen wie dieses Album beweißt. Bewußt setzt Arne hier Stilmittel ein, die zu einer seligen Ruhe, der Ruhe vor dem Sturm verhelfen sollen, nur um dann raputusartig auf uns einzustechen , uns wie ein Werwolf zu zerreissen oder uns einen Kopfschuss zu verpassen. Da ist nichts gutes und nichts schlechtes dran, einfach der alltägliche Wahnsinn in Reinkultur. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund und erklärt mal eben der Welt den Krieg. Er hinterlässt Leichen, Chaos und Zerstörung. Motivation hat er keine, Gründe brauch er keine. Und doch finden sich auch hier, dann wieder kleine Stationen menschlichen Schicksals, von ihm und anderen. Stationen zwischen all dem Bösen das ihn menschlich erscheinen lässt. Das ihn als einen von uns zeigt, er veröffentlich die dunklen Seiten die in uns schlummern - und lädt uns gleichzeitig ein es ihm gleichzutun.
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