Mysterious filmmusic
Diese Rezension melden (Spam, Beleidigung,..)san064 • 2010-02-05 23:42:48
#12 this week13 moments of death
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13 moments of death
Der Titel ist Programm! Ich versuchte in „Hörspielen“ 13 verschiedene Arten des Todes/Sterbens akustisch aufzubereiten.
Ein Wunsch war/ist es bei diesem Album, dass der Hörer, anders als bei den meisten Ambient-Alben, die Musik nach einer Storyline-Vorgabe hören kann – aber nicht muss!
Wenn man nämlich weder das Titel des Albums, noch die Tracktitel kennt, so kann man bei vielen Titeln auch ganz andere Filme fahren. Aber ich liebe es nun einmal, Geschichten zu erzählen – und dies war denn auch DIE Herausforderung bei diesem Album.
Anmerkungen zu einzelnen Tracks
-->1. -->Long way to the electric chair (5:28)
Dieser Track ist deshalb an erster Position, weil er meines Erachtens am besten die Vermengung von Ambient und Filmmusik-Anteilen zeigt.
2. Throwing yourself in front of a train (6:03)
Die triste treibende Monotonie zu Beginn steht für den tunnelblick – steht dafür, dass ES passieren wird. Das später einfließende Klavierspiel steht z.B. für die Verzweiflung und dazu der Zug, der immer lauter wird – sowie bedrohliche Passagen
-->3. -->Girl in a forest with child murderer (4:26)
Was ich hier wollte? Ich wollte einen Soundkulisse schaffen, die aus einem Film hätte sein können. Die beiden „Atem-Breaks“ in der Mitte und am Ende sollen einmal das VOR und einmal das WÄHREND der Tat skizieren, während der Rest eine Art Hörbild schaffen soll.
4. In the spiral of drowning (6:30)
Das langsame Ertrinken. Ab 2:30 Minute kommt Panik auf. Eingespeiste Stimmen während des Tracks sind „Das Leben“, das an einem vorüberzieht und sind gleichsam das Ungewisse- Stimmen von der andere Seite. Die Glocken und Chöre sollten bedrohlich und besänftigend zugleich klingen.
5. Fall from the trapeze (3:30)
Im Idealfall sieht man dem Artisten am Trapez, wie er spielerisch seine Kunststücke vollführt – hier und da mit spannenden Intermezzos, bis dann…
6. A Date with a Serialkiller (3:24)
Ein (fast) reinrassiges Ambient-Stück. Ich sah das Opfer in einem Keller liegen. Es weinte. Der Serienkiller kam langsam die Treppe herunter und traf Vorbereitungen. Das „hysterische Ende aus dem Off“ ist typisch für die Finals auf diesem Albums – es hört abrupt dort auf, wo der Tod eintritt.
7. Wrong-way driver (3:35)
Ein Geisterfahrer – der Sound hat eine ganz klein wenig von John Carpenter der 80er
8. Killed by frost on a mountain (5:54)
Hier hatte ich eine Geschichte hinter der Geschichte (Erfrierungstod) – ich hatte eine Szene aus „The Thing“ vor Augen
9. In the slaughterhouse (3:34)
Ein sehr heftiges Stück. Es ist traurig (Klavierpassagen) und aufwühlend (Tiergeschrei) zugleich. Übrigens stammen alle hier zu hörenden Tierlaute von glücklichen Tieren, nämlich von einer bei E-Bay ersteigerten Tier-Samples-CD (Tiere auf de Bauernhof). Ich habe die Tierlaute allerdings so stark verändert, dass dabei eine Schlachthausathmosphäre herausgekommen ist.
10. Poisoning (5:23)
Giftmord in Orient – das melodischte Stück auf diesem Album
11. Heart attack (2:44)
Aus dem Off spricht der „Teufel“ – sehrt spartanisch - sehr konzentriert auf den Herzschlag
12. Lethal LSD-Trip (3:07)
LSD beeinflusst alle fünf Sinne – und eben deshalb ist dieser Track sehr schräg – alles läuft seltsam aus dem Ruder . Tatsächlich ist ein starker LSD-Rausch aber noch viel bizarrer, als es dieser Track versucht zu Gehör zu bringen.
13. I die (4:34)
Der Tod kommt – die kurze Angst – der kurze Schmerz – aber dann … ein versöhnlicher Ausgang
13 rezensionen
san064 • 2010-02-05 23:42:48
musictomyears • 2010-12-16 21:36:06
Sordos • 2008-09-07 13:22:41
Ivan1984 • 2009-03-31 12:26:45
lunar_train • 2009-08-25 12:53:58
jet • 2008-09-02 23:00:49
rekrapenator • 2009-12-27 03:28:08
Yashka Simon • 2010-01-19 20:11:51
halbschatten • 2009-03-08 20:02:51
esmar • 2010-05-27 19:48:42
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