playlist artwork#12 this weekAutomatische Schreibweise

von Garp

Titel

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  • Aktualisiert: 22/06/2009
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    • Halstenberg, Gerald: Arrangeur.

Was hat die neue CD von Garp mit Element of Crime, Flowerpornoes oder Klaus Cornfield zu tun? Alle diese Bands sangen auf Englisch, um später dann auf die Muttersprache umzuschwenken. Auch Garp haben früher viele englische Songtexte geschrieben, seit längerer Zeit gewinnen aber auch Texte auf Deutsch eine größere Bedeutung, ohne dass sich Garp jemals bewusst für oder gegen eine Sprache entschieden hätten. Bei der aktuellen Veröffentlichung „Automatische Schreibweise“ wurden erstmals nur deutschsprachige Songs eingespielt, um diese Seite der Band einmal mehr zu betonen. Garps Ansatz beim Musik machen war dabei immer ein dilettantisches Verständnis von Rock'n'Roll. Hier spielen die Energie von frühem Punk, die gewisse Nachlässigkeit von Indie-Rock genauso eine Rolle wie ein Hang zu eingängigen Popmelodien und klassischem Songwriting.


Das erste Stück „Billige Akkorde“ bringt den elektrischen Blues von Grinderman und das Nölen Peter Heins zusammen, während „Kiwi“ sich zwischen dem Schrammeln von The Clean und Nils Koppruch ganz wohlfühlt. „Die Freundin meines Freundes“ paart die Schnoddrigkeit des jungen Dirk von Lowtzow mit dem Achselzucken von Pavement. „Neue Geräte“ dagegen verbindet das Genervt-sein eines Schorsch Kamerun mit den Geräuschorgien von My Bloody Valentine. Schließlich konfrontiert „Teenage Trotsky“ den Weltschmerz eines Jochen Distelmeyer mit der Leichtigkeit von Stereolab.

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