nichts gespürtAlbum artwork#12 this week

Album blackest blue vom Künstler moonrise

über diesen Track

Liedtexte

Nichts gespürt Ref: Du hast nichts gespürt, ich seh’s in deinem Herz, hast nie den Mond berührt, den Blick nie himmelwärts. Die Angst verbrennt dir den Verstand, du bist ein Stück zu weit gerannt, und Worte klingen schal in leerem Raum. Die Hoffnung treibt ein böses Spiel, verschleiert dir dein wahres Ziel, und selbst entdecken wirst du es wohl kaum. Wenn jemand lacht erschrickst du schnell, schon Sternenlicht ist dir zu hell, doch deine Dunkelheit wird traumlos sein. Schreist du auch wie ein wundes Tier, dringt deine Stimme nicht zu mir, es ist nach zwölf und du bist nun allein. Durch Asche schreitest du zurück, was suchst du bloß? Doch nicht das Glück, das du vor langer Zeit zertreten hast. Die Träume ziehen, Gewichten gleich, an deinem Arm, an deinem Reich, den Absprung daraus hast du wohl verpasst. Der Schlussakkord im letzten Akt offenbarte dich entblößt und nackt, seziert mit freiem Blick auf dein Gebein. Und das, was vorher stets verblendet, bewirkt nun, dass man sich abwendet, es ist nach zwölf und du bist nun allein. Die Nebelschwaden wehen fort, entblößen den verbrannten Ort, an dem du kauerst, dunkel, winzig klein. Du dachtest einst, du wagtest viel, und nun bist du an deinem Ziel: Es ist nach zwölf und du bist nun allein.

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