1/4 JahrhundertAlbum artwork#12 this week

Album aRAPiata vom Künstler aRAPiata

über diesen Track

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  • Dauer: 5:56
  • Veröffentlicht: 19/03/2007
  • Country: Schweiz - Hellschwil

Liedtexte

schon ein viertel jahrhundert. was für ein begriff für zeit ich hab die augen verbunden. betaste die unendlichkeit ziviel stress und zuviel druck nimmt mir die ruhe und die stunden und wer sagt hier die zeit sie eine linie nicht gebunden immer gerade sie ist mehr eine kugel auf einer spirale was den menschen betrifft interessiert das endprodukt wie viel saft wie schnell aus welcher frucht aus angst vor der zeit hat man sie räumlich begrenzt umkreist umbebunden und mit zeigern bekränzt im sekundentakt auf sie gezeigt damit nichts unendliches bleibt das ewige ticken das schweigen vertreibt zeit zu verplanen. zeit grenzen zu setzen. zeit zu erahnen wie die planer sich vernetzen. zeit nur erwähnbar als klarer begriff ohne begrenztheit. ewiges fallen vom riff alles was uns unterscheidet und doch für alle gleich wie einer stetig den zeiten ausweicht während der eine rennt und der dritte verpennt zeit geschichte die uns trennt und dann aneinander presst zeit die uns raum gibt und mit uns räume verlässt flut und ebbe lassen uns trocken und durchnässt vergesst was gestern nie geschah und morgen nicht ist was jetzt ist was währt und ich zu oft vermiss zukunft und vergangenheit ist hoffnung, erinnerung zum menschsein bedingung. doch die durchdringung dieser künstlichen grenze damit mensch mit jetzt und zeit verschmelze nenn ich leben und das leben zu lieben agieren kämpfen sterben oder siegen gezeiten breiten sich gleitend aus brechen schweigend und lärmend mit der türe ins haus ohne ordnung ohne sinn für den richtigen moment fühl ich mich oft überrollt und von geschehen bedrängt beengt am roten faden erhängt irgendwo fällt ein glas und dann stossen sich dinge weiter an ein rad kommt ins rollen. fernes donnergrollen das rad stösst von hinten und ich falle ins wasser der blitz schlägt ein und ich werde blasser getroffen. am schicksal ersoffen geschehnisse sind ursprung dessen das alles tun bedingt bedingung und grundlage ist das muster das nicht stimmt das system das sich verfehlt. seine einzelteile quält mit den opfern der folgen seiner fehler wir leben unter druck stunden und sekundenzähler lassen uns erbleichen vonseren träumen abweichen weg mit den uhren. weg mit den festgefahrenen schienen ihr wollt die zeit die uns teilt ich geb euch tickende bomben wir schmeissen eure wecker in eure katakomben in zukunft wird nichts nie mehr unwichtig sein was morgen zählt ist der wille allein woich nicht mehr mensch bin sondern sich windende masse die realität mein käfig den ich lachend verlasse meine gedanken die achse um die mein körper sich dreht vergeht in flammen brennende hitze und verlangen der wille zu leben nichts zu vergeben diesen moment zu lieben brechen oder biegen. sterben oder siegen irgendwann geht überzeugung über macht ich hab die schwäche in verdacht schwäche die weiter stösst. gegendruck erzeugt und so weiter entblösst. unter den teppich geschoben staubkorngrosse teile verwoben wie schätze aufgehoben die sich innig vereinen zellen formen und sich teilen. trotzdem zu oft spalten vom gehen abgehalten. sie warten unterteilt in sparten die elenden der tage. kinder der knäste schwebend taumelnd am aussenrand der äste was nicht da ist, zieh ich an den haaren herbei löscht meine vergangenheit, meine datei ich bin in mir allein. ich bin mein eigener keim ich will brennen. euch die mauern einrennen ihr falschgezündete raketen blindgänger rauchbomben elektronische poeten ein vierteljahrhundert doch ich habe keine angst durch angebrochene takte tanz ich mit eleganz ich nehm den knüppel aus dem mund lass meine katze aus dem sack umgeh die selbstgegrabnen gruben bis mich der bär von hinten packt doch es ist mir egal denn was nicht da ist zieh ich an den haaren herbei löscht meine vergangenheit, meine datei ich bin in mir allein ich bin meine eigener keim

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