Angenehme Klänge um einen Sommerabend entspannt ausklingen zu lassen, die Gedanken abtauchen und/oder einfach so schweifen zu lassen.
Natürlich gilt dieser Musikstil als Hintergrundmusik par excellence. Aber gerade dieses Album nur als solches zu benutzen, wäre viel zu schade. Es macht nämlich Spaß, sich bewußt darauf einzulassen, aufmerksam mitzuhören. Und es ist angenehm abwechslungsreich. Außerdem selten paßt ein Albumtitel wie dieser. Es ist ein Cocktail, der mehr entspannt als berauscht, und sollte er beim Hörer letzteres verursachen, so hinterläßt er am anderen Morgen sicherlich keinen Kater.
Eine wirklich schöne Stimme, adäquat von der Musik ergänzt. Man muß einfach konzentriert zuhören. Da macht es auch nichts, wenn die Sprachkenntnisse fehlen, um die Texte zu verstehen.
Kleiner Nachtrag: Je öfter ich mir dieses Album anhöre desto besser gefällt mir Stimme und Musik. Schade, daß man manchmal nicht mehr als 10 Punkte vergeben kann.
Man kann zu der Abmischungsqualität des Gesangs stehen wie man will, aber die Texte sind einfach witzig. Klar erinnert manches verteufel an die NDW der frühen Achtziger, mit dem Unterschied, daß die Musik seinerzeit verdammt was Pubertäres hatte, was die Texte anging und diese wohl auch noch ernst gemeint waren.
Im übrigen ist das Schreiben humorvoller, parodistischer Texte, wenn sie auch noch herrlich sinnentleert sein sollen, gar nicht so einfach. Ernste, tiefsinnige schreiben kann letztlich bald jeder.
Solides Handwerk, man hört gerne hin.
Eine gute Fortsetzung des ersten Albums. Die einzelnen Stücke sind recht unterschiedlich, so wird das Hören nicht langweilig. Einzelne Titel sind wirklich assoziativ, z. B. "Computer Crash", man fühlt förmlich, wie der Rechner im Absturzchaos steht. Vielleicht ist das eine oder andere Stück etwas lang geraten, aber schließlich; Was wäre eine Sphinx ohne Rätselhaftes?
Amüsant, manche Texte sind wunderbar sinnentleert - im positiven Sinne ;-) -, dafür oft tiefschürfend - muß an sich kein Widerspruch sein! - auf jeden Fall einfallsreich, auch sprachlich gut gestaltet, und die Musik macht ebenso Spaß.
Humor mit Niveau, was man den Deutschen ja gerne mal abspricht. Die Lenöre beweisen das Gegenteil.
Leider fristet Klaviermusik, wenn es sich nicht gerade um so bedeutende Komponisten wie Satie oder Ravel handelt, bei den großen Labels ein Schattendasein, darum ist es erfreulich, daß es Seiten wie diese gibt. Man erfährt, wie viele Künstler sich doch mit diesem Genre beschäftigen und was für hörenswerte Stücke sie hervorbringen. Astreiness ist einer davon.
Es macht einfach Spaß, seinem Spiel zu lauschen, wie er die Tasten anschlägt, was er sich als nächsten einfallen läßt. Und man erkennt immer wieder aufs Neue, welche Bandbreite das Klavier besitzt, daß es als einziges Instrument, keinerlei anderer Instrumente zur Unterstützung benötigt, und warum fast alle großen Komponisten so begeistert von ihm waren.
Eingängige Melodien zum Entspannen und Hinhören.
Also für einen Versuch nicht übel. Macht durchaus Lust auf mehr. Eingängige, nicht langweilige Melodien. Leider zu kurz und leider enden sie ziemlich abrupt.