Halle ( ST ) - Deutschland
Website : http://loeckchen.vox.com
Registrierungsdatum : 22. Juni 2006
Was soll man zu André Weet noch sagen- Leidenschaftliche Melodien, Texte mit Tiefgang und eine Stimme, die unter die Haut geht. Lagerfeuer-Atmosphäre pur!
Definitiv einer der besten Künstler auf Jamendo.
Leider ist die Mastering-Qualität bei diesem Album nicht so gut wie bei "Green lights turn red" - es mutet ein wenig an wie Home Recording - aber das macht bei dieser Art Musik auch einen gewissen Anteil der Stimmung aus. So ein wenig "unplugged"-Feeling macht das ganze noch authentischer.
Also: Wer solide Singer/Songwriter-Musik mit Country-Einflüssen mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
So wie bei dem Tracker "Future Composer" oder beim "Star Trekker". Klang irgendwie immer wie C64 (SID) mit echten Instrumenten gemischt. Ich mochte diese Art der Amiga-Musik beinahe noch lieber als die "normale" Module-Musik. In diese Kerbe schlägt unser Kanga hier auch.
Auch wenn mir das vorherige Album (Playing with Angels) besser gefallen hat - ich finde, dieses meditative New-Age, das wie eine Mischung aus Jean-Michel Jarre, Schiller und Kitaro klingt, steht ihm besser - gibt es nicht viel zu meckern.
Mich persönlich hat das Lied "I do love you" nicht so angesprochen, das klingt leider etwas "standard" und reißt mich nicht besonders vom Hocker, das bügeln aber die anderen Songs wieder aus. Besonders "Lonely Sweetheart", welches anfangs sehr an "Last Ninja" erinnert, ist besonders zu empfehlen, oder "Question of Genes", das ich im Blindtest sogar Schiller zugeordnet hätte.
"Unreal Relationship" fängt gut die Gefühle ein, wenn man sich in jemanden verliebt, der jenige das aber aus irgendwelchem Grund auch immer nicht erwidert / nicht erwidern kann. Auch hier wieder Synthie-Pads und Melodien, die sehr an Schiller erinnern.
Die "Schiller"-Welle geht dann im nächsten Titel "Agony of being different" weiter - ich glaube, das käme raus, wenn man dem guten Christopher von Deylen neben seinen Synthis noch eine SIDstation oder einen C64 hinstellen würde.
"Dreaming about you" ist dann wieder eines der typischen "ruhigeren" Demoszene-Stücke, wie man sie aus Amiga-Demos bei Abspännen oder Lade-Sequenzen kennt. Gleich danach kehrt Kanga aber wieder in den "Schiller-Modus" zurück und setzt ihm auf diesem Album mit dem Stück "Emergency Cutout" ein würdiges Ende - bis er für den Final Track nochmal aufdreht und die grobpolygonigen Vektorgrafiken im Kopf sich wieder anfangen, zu drehen und zu zoomen, und in einem schönen Sinus-Scroller die Greetings vorbeifliegen. An genau das denke ich bei dem Lied "Ridge Racer in Bed".
Alles in allem wieder ein sehr gutes Album in der gewohnten Kanga-Qualität.
Ich verstehe leider die Sprache nicht, aber vom musikalischen her habe ich an dem Album nichts auszusetzen. Gut gespielter Rock, wie man ihn zwar relativ häufig hört, aber von dieser Art Musik kann man ja ruhig auch viel haben.
Für Fans des Genres auf jeden Fall: Zugreifen.
Ich muss bei diesem Album unweigerlich an meine erste Liebe denken, der hat zwar eher Mainstream-Schnulzen gehört, aber der Charakter dieses Albums passt zu ihm.
Man hört auch besonders beim ersten Stück "N" Einflüsse von Kitaro raus. Ob freiwillig oder unfreiwillig ist egal - wer wie Kitaro klingt, kriegt bei mir schonmal Pluspunkte fürs Nichtstun ^^
Wie immer die gewohnte, solide, saubere Kangaroo-Qualität. Vielleicht solltest du dir überlegen, in Zukunft komplett auf die Meditation- und New-Age-Schiene umzusteigen. Deine anderen "poppigeren" Sachen, die an alte Cracker- und Demo-Tunes erinnern (z.B. "Call him Stoepsel") sind zwar auch nicht zu verachten, aber "Playing with Angels" gefällt mir bisher am besten.
Also: Ganz saubere Arbeit!
(So, nun hab ich endlich mal geschafft, ein Kanga-Album zu reviewen^^ Shame on me, dass das erst jetzt passiert)
Wenn man nur gut sucht (bzw. die Bands durchforstet, die einem die Freundschaft auf Jamendo anbieten), findet man immer wieder Perlen wie auch diese. Bei diesem Album handelt es sich um soliden Pop-Rock mit ordentlichen Arrangements und gut platzierten Lyrics (die ich mangels Französischkenntnissen aber nicht verstehe).
Meine Lieblingstitel sind "Me perdre", "Rien a dire" und "Pantin".
Wer ein gutes fröhliches Album als Hintergrundbeschallung zum Auto- oder Fahrrad fahren braucht, dem sei "Mobsofa fait sa promotion" empfohlen.
"The Melchiades Estrada Band", und die Songtitel ließen mich zuerst glauben, es wäre irgendein Jean-Michel-Jarre-/Vangelis-Verschnitt. Um so überraschter war ich, als ich in die Songs reinhörte und den aus meiner Kindheit vertrauten Klang des Amiga raushörte - bzw. die charakteristische Stimmenverteilung in ProTracker- etc. Modules.
Bedenkt man, dass es sich höchstwahrscheinlich um Modules handelt, kann die klangliche Qualität der Musikstücke natürlich nicht mit professionell produzierten Musikstücken mithalten, aber man hört, dass der gute Melchiades sein Handwerk versteht. Hört man die Musikstücke blind, hat man immer wieder irgendwelche Cracker- und Trainer-Intros, Abspänne und Highscore-Listen von irgendwelchen frühen 90er-Jahre-Amiga-Spielen im Kopf.
Man muss die Musik mögen, wenn man für Chiptunes und Scenemusic ein Faible hat wie ich, dann ist es dieses Album locker wert, gehört zu werden. Auch wer von der jungen Generation heute skeptisch ist, dass man auch in Zeiten ohne 7.1-Sound und 3D-Grafik kreativ tätig sein und einiges aus der relativ eingeschränkten Technik rausholen konnte, sollte mal reinhören.
Meine Anspieltipps: Jesus and Co, Ecologia, Ecologia 2 (Shadow-of-the-Beast-mäßig), Symbiose Part 2 (Hat meiner Meinung nach etwas Einfluss von den Soundtracks von Leiji-Matsumoto-Animes), Great Cities, O.N.S. (Cracker-Tune par excellence) und Exodia.
... wenn es so schöne Musik bei Seiten wie Jamendo gibt!
"Opus 1.0" ist wieder eines der ALben, die man gut und gern nebenher, aber auch bewusst hören kann. Ich verstehe die Texte zwar nicht, aber musikalisch ist das ganze genial geworden, die Instrumente genau stimmig eingesetzt, und der Gesang ist nicht zu laut und nicht zu leise.
Eine schöne Stimme hat die gute Sehene auch.
Als besonderen Anspieltipp sehe ich "Quand il est là" und "J'envoie tout en l'air".
Opus1.0 hat volle 5 Sterne verdient von mir.
Ein solides Eurodance-Album im Stil der frühen 1990er Jahre. Gut tanzbare, eingängige Songs, die gute Laune versprühen.
Das richtige für den Sommer.
Die Gitarrenarbeit ist sehr genial. Man merkt hier, dass 7BZH ein Meister seines Instruments ist.
Erinnert mich relativ stark an Daita, den Gitarristen der ehemaligen japanischen Band "Siam Shade".
Auf jeden Fall ein "Must-Download".
Den Ton müssen sie noch treffen lernen, das klingt mitunter sehr "aua". Musikalisch ist das schon ein ordentlicher Anfang, Potential hat die Gruppe auf jeden Fall.
Das erste Lied erinnert mich an J-Rock, stilmäßig.