Pulheim ( NW ) - Deutschland
Registrierungsdatum : 08. Dezember 2006
Das ist für alle, die mal auf "sinnvolle" Texte stehen. Gesanglich klingt das alles einigermaßen gut, ich konnte keine Disharmonien mehr ausmachen.
Beim "Lied gegen den Hunger" ist mir alles etwas zu leise. Man hört kaum, was die Künstler da rüberbringen wollen, ich musste schon die Lautstärke ziemlich hochregeln.
"Meine Schwester" war wohl ein Test ob Ich mir auch alles anhöre. Ich weiss nicht soll ich beleidigt sein als Einwohner der erwähnten Stadt. Die liegt ziemlich verkehrsgünstig, Köln und Düsseldorf gleich in der Nähe. Für Leute die gerne etwas unternehmen, gibt es hier verdammt viele Möglichkeiten. Aber eigentlich ist es wohl nur der Aufmacher (oder die Reminiszenz) zum Interview mit Radio66a, das dort auch angesiedelt ist. Was die Schüler von dem Konkurrenz-Gymnasium so alles hören?!
Ich finde das Cover passt nicht. Weiss das arme Mädchen eigentlich für was es sein Gesicht hergibt?
Ansonsten alle mal anhören.
Also die ersten 6 Stücke sind einfach für jederman geeignet. Ich würde die Stücke als Lounge-Musik beschreiben. Danach wird es ... schwierig. Das ist Musik die nicht jedem gefallen wird. Es gibt nicht mehr so etwas wie Melodien oder durchgehende tragende Strukturen. Ja ab hier kann der Tag Vangelis tatsächlich zutreffen, aber nicht in der Art von 1492 oder Voices, also dem mit den harmonischen Klängen. Mehr in der Art von China oder sogar Albedo 0.39. Der Tag Jarre trifft es meiner Meinung nach auch nicht. Es klingt metallisch, spacig, aber mit Oxygen oder Equinox hat das nichts zu tun. Es wird hier in seiner Ausdrucksweise viel mehr dem eigentlichen Titel des Albums 'Negative World' gerecht.
Aber für Fans elektronischer Musik würde ich sagen, hört es euch an.
Es handelt sich bei dieser Musik im wesentlichen um sehr ruhige mit E-Gitarren und Schlagzeug in Szene gesetzte Stücke. Das zweite Stück ist etwas lebhafter und ich hätte mir etwas Gesang dazu vorstellen können. Das dritte Stück ist zum Glück sehr kurz, da es mir etwas zu kakophonisch wirkt.
Insgesamt sehr sauber gespielt. Ich musste dabei irgendwie an Filmmusik von Vietnam-Kriegsfilmen denken. (Wobei mir allerdings jetzt nur Apokalypse Now einfällt, und die Musik da, ist um längen besser als diese hier.) Nur beim zweiten Stück, fand ich, dass der Titel auch etwas mit dem Stück zu tun hatte.
Zum Nebenbeihören, wie (un)Released 2004-2006, ist das nicht. Hier spielt mir der Künstler zu sehr mit unsauberen Effekten. Gelungen sind meiner Meinung nach nur die Stücke 'Echoes' und 'Crossroads'. Bei den anderen Stücken sind die Klänge einfach zu sehr auf Geräusch getrimmt. Und das macht das Zuhören unangenehm.
Ruhige und melodiöse Synthesizermusik. Die letzten vier Stücke am Ende gefallen mir am besten, da sie mehr 'Drive' haben. Ausnahmsweise sind hier mal nicht solche Klänge mitten drin, wo ich mir nur denke, das kann man sich ja nur alleine anhören. Wenn das andere mit anhören, kriege ich bestimmt rote Ohren.
Schön das beim letzten Stück der Text dabei ist, sonst würde man die stark verfremdete Stimme schlecht verstehen. Die Stimme passt in der Form auch sehr gut zum Stück. Im Gegensatz zu der nicht verfremdeten Stimme bei U. Ich kann das nicht in Worte fassen, was mich da stört, aber sie passt irgendwie nicht.
(Vielleicht sein Akzent?!)
Ach so, ansonsten sind alle Stücke rein instrumental. Was einen ein bisschen aus den Träumereien rausreissen kann, ist das Stück 'E'. Es ist einfach wesentlich lauter als alle anderen Stücke.
Meist sehr melodiös. Thema ist irgendwie Angriff auf den Computer. Synthesizerklänge und Elektrogitarren-Riffs in guter Mischung. Sehr abwechslungsreiche Stücke. In meiner Musiksammlung (Amarok) zuhause auf dem Computer als einer meiner Lieblingsalben aufgeführt.
Sehr abwechslungsreich, rythmisch, melodiös. Bei mir hebt das einfach die Stimmung.
Das ist gute elektronische Musik. Sie ist sehr melodiös und hat einen gewissen Schwung bzw. Drive. Bloß dass alles nur ein Stück ist, scheint mir nicht so ganz sinnvoll, da es viele Teilabschnitte gibt, die sehr unterschiedlich sind. Das aber macht es auch zu einem Genuß, dies anzuhören.
Wirklich eine originelle Idee, aber ich musste feststellen sie gehören zu IHNEN.
Wer nicht weiss, was ich meine, der Suche mal nach der Bielefeld-Verschwörung.
Das dürfte jede Weihnachtsfeier auflockern.
Besonders gut finde ich den Instrumental-Track, da hört man nämlich was das eigentlich für gute Musik ist.
Der Rasierschaum hat am Anfang etwas von Helge Schneiders Katzenklo, ab Mitte spricht dann einer der Lenöre über dies und das, wird aber mit guter Musik bzw. Klangteppich unterlegt.
(Jetzt weiß ich auch wofür das Extended Rez steht ;-).