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[package radio] - Boycott Baby

[package radio]

Boycott Baby

06.04.08

[selbstbeschreibung package radio]

Soweit also [package radio] über [package radio].

Ihr Album beschreiben sie dabei als Kommerzsound und Pop-Punk. Stimmlich trifft der Placebo-Vergleich nicht mal ins leere, Parallelen zu Tokio Hotel kann ich definitiv nicht entdecken, auch nicht nach mehrmaligem hören. Dafür aber auch Placebo und jede Menge Rock.

Den Titel gebenden Song "Boycott Baby" kann ich auf jeden Fall als Anspieler empfehlen, "Cigarette 4 free" übrigens auch, das ein für mich extrem süffiges Opening hat. Ich mag so Gitarren-Geschraddel-Haken ja, aber sowas von.

http://musik-kritik.de/2008/04/06/package-radio-boycott-baby/

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Eine Zusammenstellung aus zwei Studioaufnahmen und sechs Demoaufnahmen, die bisher nur bei Konzerten gespielt wurden. Ein Mix aus englischen und deutschen Texten.

Das sagt er so lapidar zu seinem Album, was der Sache meiner Meinung nach absolut nicht gerecht wird. Das Album ist zwar ein “Sammelsurium” aus den bereits angesprochenen Jahren, hat aber für mein Empfinden eine konsequente Linie von Melancholie.

Auf jeden Fall sollte man sich das ganze mal anhören, was der Mensch da so spielt und singt, die Songs sind nicht perfekt aber unglaublich gefühlvoll. Mein Anspieltipp: “Wet Cold Wind”.

Link zur Rezension:
http://musik-kritik.de/2008/03/07/erich-thomas-balladen-1997-2003/

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Daily Grind - Rehearsals

Daily Grind

Rehearsals

28.01.08

Daily Grind sind 5 Jungs aus Bayern, Deutschland, die zusammen unkomplizierte, straighte Rockmusik machen. Das Album “Rehearsals” ist bei Jamendo unter einer Creative Commons BY-NC-ND-Lizenz veröffentlicht und somit für den Hausgebrauch und Weitergabe kostenlos und legal verfügbar. Jetzt aber zur Musik.

Daily Grind rocken durchaus ohrwurmtauglich leider nur kurz unter einer halben Stunde ab. Ich finde das Album eigentlich ziemlich gelungen, mit einer richtigen Mischung aus entspannten Chords, einigermaßen stimmigen Überleitungen in die Refrains, die dann entsprechend auch durchrocken.

Der Opener Right Now hat dabei für mich das eigentlich größte Potential zum Pogen, weiter geht’s bei She’s So High ein bisschen Rock’n'Rolliger im Stil von 70er Punkbands, um dann entspannter mit einer 80er angelehnten Backriffs in How Long Does It Take weiterzurocken.
Miss You At All ist dann etwas balladiger mit teilweise herrlich schrägem Gesang, der aber authentisch und vor allem ehrlich klingt. Ein bisschen auf Phil Collins getrimmt, das ganze, aber angenehm hörbar.

Zum Schluss gibts dann knappe bei Too Late 6 Minuten Instrumental-Ballade mit Piano und einer sanften E-Gitarre im Duett, was ich sehr angenehm finde, auch wenn - oder vielleicht gerade weil - sich die Melodie irgendwie bekannt anhört.

Ganz großes Kopfkino, die Songs.

Zu finden:
http://musik-kritik.de/2008/01/28/daily-grind-rehearsals/
http://bestofjamendo.blogspot.com/2008/01/daily-grind-sind-5-jungs-aus-bayern.html

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Also, ich hab jetzt mangels neuem Player, der erst in zwei Wochen eintrifft, noch nicht allzuviel vom Album hören können, aber die Verweise in Amarok (Dritte Wahl, Kapitulation Bonn, Zaunpfahl) sprechen für sich, und freies Land haut schon mal mächtig auf die Zwölf.

Bewertung (Sterne) kommt noch.

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Tja, so wie's aussieht, ist der Name des Albums Programm, alte und neue Stücke gemischt. Die Stücke selbst sind dabei gewohnt im Blues-Rock-Folk anzusiedeln, wie ich damals schon "schrub" gehen die Stücke in Richtung Billy Ray Cyrus, wenn man das mal so sagen darf. Das Beste Stück der Platte ist meiner heiligen bescheidenen Meinung nach "Poor Little Rich Girl", mit auch deswegen weil die meisten Stücke auf der Platte einfach nur mies aufgenommen sind, sie sind meistens viel zu leise.

http://bestofjamendo.blogspot.com/2007/07/double-feature-ally-valentine-drop.html

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m2X - As Good As Bad

m2X

As Good As Bad

10.07.07

Was soll ich sagen, die Beats sind ruhig, nicht überladen sondern auf die zenmäßige Notwendigkeit begrenzt um der eigentlichen Kunst, dem Flow, der Sprache den Freiram zu lassen.

Das gelingt diesem Album meines Erachtens nach ziemlich gut. Mal schneller und fordernd mal langsamer und entspannend, aber nie agressiv und überdreht.

Ich finde, das ganze klingt ein wenig nach Eminem in 8Mile, Back to the Roots eben. Aber gerade das mag ich an dem Album. HipHop in den guten alten Zeiten eben.

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DROP ALIVE - Drop Alive

DROP ALIVE

Drop Alive

07.07.07

Früher war alles besser, vor allem die Musik. Das erinnert mich so an früher. Als Musik noch unbedarft und unbearbeitet einfach gemacht und nicht produziert wurde.

Herrlich nostalgisch werd ich grade. Und das wo ich bloß 1,5 Lieder gehört hab. Aber die Riffs sind sooooo geil.
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Eigentlich hätte ich gerne viel mehr über das Album geschrieben, aber momentan fehlt mir so ein wenig der Drive. Aber machen wir's kurz (und live- Premiere: Live-Rezensieren) :

Das Album von Drop Alive geht von Anfang an in die vollen mit "Never Happy" und rockt damit dann knackige dreieinhalb Minuten durch um dann gleich mit "Give me Hell" nachzulegen. Für mich hören sich die Riffs ein wenig nach einer Mischung aus Onkels (zu den Zeiten von "Ein böses Märchen") und Rainbow an. Und wieder 3 Minuten weg.

Gleich weiter. Speeddrums und ne fette Bassline. Geschmetterte Lead-Riffs mit Gegenpart. In den Strophen solide Riffs auf dickem Klangteppich und eine echt mitreissende Melodie im Holy Song. Aber macht ja nicht, denn Anything will do. Ein wenig abgehackt dafür mit Gitarrentäxten in den Strophen. Die Songs werden auf ihre Art melodischer.

Painted In A Corner ist jetzt nicht wirklich mein Lieblingssong, was wohl an dem etwas komischen Gesang liegt. Try Another Way ist dann wieder abgehackt rockig, riffig geil. Und wieder schneller und mit Melodie auch in der Stimme.

Riot or Rot ist dann die obligatorische Headbeanger-Nummer, ich weiss nicht, wie ich's beschreiben soll. Einfach genial. Kommen wir zu Poser Loser (hört sich irgendwie nach einem schlechten Wortwitz an), das Lied ist okay. Schnell, (g)riffig und halbwegs melodisch. Leider hört es sich nach einem eher gut gemeinten Rainbow-Versuch. Wird nach hinten raus aber besser und kompakter.

Out Of My Way ist das lange versteckte heimliche Meisterwerk auf dem Album. Ein melancholisches, ballardeskes akustisches Intro, gefolgt von harten Metallica Hate-Riffs und einem schnellen Lead, dass die Füße (zumindest bei mir gerade) zittern und zucken lässt. Eine verzerrte Stimme, die dann doch zeigt, dass die Gruppe scheinbar einen recht niedrigen Altersdurchschnitt hat. (Okay, die Flickr-Bilder lassen auf Mitte-Ende 20 schätzen). Meine Güte. Das hat gerockt. Und wie. Geil war's geil isses. Viel Spass mit der Scheibe!

http://bestofjamendo.blogspot.com/2007/07/double-feature-ally-valentine-drop.html

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Fanny Farts - Your Girlfriend

Hört sich ja nicht schlecht an, das eine einzige, zwei-Minuten-Lied. So'n bisschen Sum41 vorm ernst werden.

Aber ein Lied? Das ist nicht wirklich fair.

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Jammin-Inc - Mit Anlauf

Jammin-Inc

Mit Anlauf

29.06.07

Jammin Inc ist unter der Bezeichnung "Reggae, Punk, Hip Hop" bei Jamendo gelistet. Was dran ist: alles ist richtig, das Album "Mit Anlauf" ist eine großartige Mischung aus allem. Wie Gentleman, aber nicht so streng Reggae. Wie Curse, aber nicht so "real" (was durchaus als Kompliment gedacht ist). Wie POD und 80er Punk, aber in locker.

Die musikalische Bandbreite ist fast so groß, wie die Band selbst, mit 14 Leuten lässt sich da schon einiges rocken, darunter der ehemaligeJazzkantine-Rapper Cappucino, der auch bei Jammin-INC alles gibt.

Das Album ist einfach nur genial und jeder der gerne Raggae, Ska, Punk und HipHop hört, wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient. Reinlegen und abrocken. Viel Spass damit.


http://bestofjamendo.blogspot.com/2007/06/jammin-inc-mit-anlauf.html

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babyPaul - Moodswings

babyPaul

Moodswings

22.05.07

Die Jungs von babyPaul machen deutschen und englischen Pop, der ein hohes Wiederhörungspotential hat, dabei nie wirklich langweilig wird und lange im Ohr kreist. Ohrwurmalarm!
Auf ihrer Homepage führen Sie Brit-Pop á la Oasis und Coldplay als Vorbilder an, dabei muss ich sagen, dass das eigentlich auch ganz gut hinkommt, nimmt man noch einen Schuß Placebo hinzu.
Mein Lieblingssong ist der entspannt rockende Track mit der Nummer 5, "I Back Down To Razorblade Town", der ganz lange im Ohr bleibt. Ebenfalls ein Blitz ist der etwas energetischere "Play with me", der ohne großes Sing-A-Long auskommt, dafür aber coole Background-Effekte hat und sich damit einen Platz im Hirn sichert.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Platte nach hinten mehr und mehr rockiger wird, was ich persönlich sehr begrüße. Hoffen wir, dass ein zweites Album bei Jamendo erscheint und ebenso großartig wird!

Siehe auch: http://bestofjamendo.blogspot.com/2007/05/babypaul-moodswings.html

 

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