Connect with your Facebook account
Arne Pahlke - Abgrundtiefen (2008th-Version)
Abgrundtiefen (2008th-Version)

by Arne Pahlke 

Share
Add to a playlist
Add to favorites
Share on Facebook
Share on Twitter
 

dark german melody songwriter bizarr

 

 

Album description

de This text is not available in your chosen language, we are displaying it in its original language.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abgrundtiefen 2008TH-Version ist die letzte von drei Arbeiten (und zwar meine ersten drei Alben), denen ich eine Art Restaurierung und Facelifting verpasst habe.

 

Und auch bei Abgrundtiefen ist das Grundgerüst eines jeden Songs erhalten geblieben. Um dieses Gerüst erarbeitete ich jeweils die neue Version. Was ich dabei im Einzelnen getan habe, erfahrt ihr gleich.

 

Da ich den Charme meiner ersten Alben unbedingt erhalten wollte, entspricht auch diese 2008h-Edition nicht immer jenem (technischen/musikalischen) Standard, den ich heute realisieren könnte. Es ging mir aber darum aus den alten Sachen möglichst viel herauszuholen, ohne ihnen die alte Seele zu nehmen. Deshalb handelt es sich auch nicht um komplett neu eingespielte Fassungen – sondern um die Ur-Versionen im neuen Anstrich.

 

Dazu habe ich 6 neue Songs gepackt, die ebenfalls Abgrundtiefen als Botschaft transportieren – da der Albumtitel gleichzeitig das Motto dieses Album ist. Der Song „Systemfehler“ entstand übrigens schon damals. Er war seinerzeit allerdings unhörbar – mit viel Arbeit habe ich ihn nun zumindest in soweit bearbeitet, dass er erträglich hörbar ist. Wobei das einige sicherlich anders sehen/hören ;-)

 

 

Die überarbeiteten Ur-Versionen in der Übersicht:

(zwei Stücke wurde nicht von mir überarbeitet bzw. so geringfügig, dass ich sie hier nicht aufführe – und die neuen Titel ebenfalls nicht)

 

Nekro Philie

Da mir der Song in seiner Urfassung etwas zu monoton und wenig abwechslungsreich rüberkam, wurde er von mir wie folgt aufgebohrt:  kurzes stimmungsvolles Gitarren-Intro sowie zwei abwechslungsreiche Gitarrensolos in den Instrumentalphasen. Und am Ende habe ich ein dem Grund-Gitarrenbeat unterstützendes ächzend-schmerztönendes Lick-Gitarrenfinale eingesetzt. Überdies  habe ich mitunter während der Gesangsphasen eine weitere Gitarre aufgenommen, damit es alles etwas voller  und vielfältiger /interessanter klingt

 

Mutter, dein Sohn wird sterben

Da ich diesen Titel bereits in seiner Urfassung als sehr gelungen fand, habe ich diesen nur sehr behutsam bearbeitet. So habe ich an fünf Passagen zwei verschiedene Echofluten eingearbeitet. Außerdem finden sich nun hier und da vereinzelte Pianoklänge, wie sie bereits in der Ur-Fassung nur am Ende des Songs vorhanden waren.

 

I love Bang-Bang

Neu an dieser überarbeiteten Version: kurzes „Klampfen-Vorspiel“ in Western-Countrystil. Und während des Tracks gibt es zur Auflockerung (u.a. wie aus dem Off) vereinzelte Banjoeinsätze. Auch als Breaks kommen nun verschiedene Banjospiele (einmal als Pedal-Steel) mehrfach zum Einsatz sowie an zwei Stellen eine quakende Gitarre und ein kurzer Trompeteneinsatz. Durch diese Eingriffe habe ich versucht dem Stück mehr Lebendigkeit zu verleihen. Überdies habe ich an zwei Stellen verschluckte Wortteile neu eingesungen und in die Ur-Version eingearbeitet.

 

Kaufhauszombie

Diesen Song habe ich ziemlich aufgebohrt. So gibt es jetzt ein kurzes unheilverheißendes Vorspiel, das in den Ur-Song übergeht. Meine Stimme ist jetzt etwas deutlicher herausgearbeitet – klingt vor allem etwas klarer. Über dreißig zusätzliche Gitarren- und Synthesizereffekte  verleihen dem Stück nun mehr Tiefe. Viele hört man vielleicht gar nicht sofort heraus, was aber auch so sein soll, da die Neuerungen ja auf gar kein Fall aufgesetzt anhören sollen. Das Teil sollte einfach fetter klingen!

 

Ritze-Ratze, kleine Neele

Da ich den sehr spartanischen Ur-Song trotz des sich ständig wiederholenden Xylophonspiels unberührt lassen wollte, habe ich lediglich ein Intro und Outro eingefügt, welches dem Beinahe-Acapella-Song einen – wie ich finde - würdigen Rahmen verpasst.

 

Beten im Dreivierteltakt

Die alte Version habe ich nach Fertigstellung nie wieder bewusst durchgehört. Der Text/Botschaft wusste mir zwar zu gefallen, aber es klang alles zu zurückgenommen/zu leise und zu monoton. Die technisch/musikalische Offenbarung ist zwar auch die stark überarbeitete Version nicht, aber sie bietet jetzt einfach viel mehr.  Unter anderem habe ich alles neu eingesungen und als zweite Spur über den alten Gesang gelegt- dazu dann Gitarrensolos, Effekte und Synthuntermalungen

 

Konsumterror

Dieser Song trieb es bereits in seiner Urfassung bis zur kompletten Hörübersättigung – und das sollte er ja auch – Titel als Programm. Die neu Version hat nun ein Vorspiel und etliche neu eingemischte melodische Wortkreationen, die einem schwindelig werden lassen. 3:43 Minuten, die die Nerven strapazieren!

 

Kleiner notgeiler Wichser

Gegen das Grundrauschen bei den Gesangspassagen konnte ich hier nichts ausrichten. Neue sind Einspielungen einer Synth-Octave und  der Schlagzeugspur

 

Konkalit

Dieser Track hat nicht nur extralanges Intro erhalten, ich habe ihn auch sehr viele Effekte gegönnt, was sich als ziemlich zeitaufwendig herausstellte, diese entweder zu finden, selbst herzustellen und dann noch so einzubinden, dass sie sich ins alte Soundbett fügen. Über 40 Effekte wie Spracheinblendungen, bearbeitete Klangspuren, Synths machen Konkalit noch böser, als es ohnehin schon war. Ich hoffe, zumindest Thomas wird’s mir danken!?

 

Bi-Ba-Beelzebub

einge neue Orchester-Effekte inkl. einer kurzen komplett neune Sequenz - dazu Trommeln & Co  für noch mehr "Spannung".

 

 

Gruß

Arne Pahlke  

 

 

 

 

 

 

 



Reviews

Order by
 
 
22/07/09

An extremely interesting album from an artist who knows well how to make contradictions co-exist in a far from harmonious, but deeply thought-provoking way. The poetry of the lyrics is cruel but intriguing, while the theatrical singing style reminds me a little of Udo Kier.

Sarcasm, despair, social criticism, controversial humor, wild imagination and melodious sadness blend in random analogy, accompanied by distorted mechanical sounds or the staccato rhythm of cabaret tunes.

Nietzsche wrote that when you look into the abyss, the abyss looks back into you. Art is most of the times a way of "exorcising" what is eating our soul.

This is not music that brings peace of mind - it is music that wakes us up and forces us to look, really look at the inhuman and fascinating world around us.

 

Album information

DEU
Genre Punk-Rock-Poet, Lyrotronic, menschliche...
Release December 04, 2008
Listens 2310 Downloads 158
Starred 5 Playlisted 1    
Reviews 3 Rating 9.0/10

This widget on my blog!


Copy and paste this HTML code onto your blog :



Your rights on this album

(cc)
You can copy, distribute, advertise and play this album as long as you:
 
  • Give credit to the artist
  • Don't use this album for commercial purposes
  • Distribute all derivative works under the same license

In playlists