... aber nur für 10 Sekunden war ich von diesem, nach kurzer Zeit dem ersten folgenden Album.
Es ist oft schwierig, nach einem Album, das doch einige Begeisterung bei einem hervorgerufen hat, ein Folgealbum zu rezensieren; oft ist da Enttäuschung vorprogrammiert, gerade, wenn sie in so kurzer Abfolge veröffentlicht werden.
Bei 'L'arme dans les mains' ging es mir beinahe so. Zunächst war mir das, was ich hörte etwas zu rein elektronisch-samplish ... diese gelungene Symbiose aus Elektronik und Akkustik schien mir zu fehlen.
Aber das interessante an dieser Reise ist, dass das Ziel anfangs doch völlig unbekannt ist! Aber als der Weg dann vorbei an Samples, Beats und Drums über orchestrale Filmmusik, geistlich anmutenden Choralgesang und immerfort in der Spur von Spass, Groove, Experiment, Jazz und Psychedelik führte, war alles klar: Dieses Album ist eine konsequente und würdige Nachfolge für das vorangegangene! Die klangliche Symbiose hat Fortbestand!
OK, es ist ein bisschen kurz ...
Eine neue Lieblingsgruppe auf Jamendo!