playlist artwork#12 this weekThe Lagomorpha Experience

by Lagomorpha

Tracks

1 3:46 32923 listens
2 5:04 1875 listens
3 6:28 1292 listens
4 6:52 987 listens
5 7:36 877 listens
6 3:30 844 listens
7 5:20 766 listens
8 6:48 721 listens
9 6:50 644 listens
10 12:26 540 listens

About this album

  • Updated: 21/09/2006
  • View credits
    • Schibat, Sven-Oliver: Producer.

If you like this album and want to support me: You can also buy it at iTunes or Amazon!

Die Reise beginnt mit dem luftig-verträumten "Skyline", das uns durch die Hochhausschluchten Frankfurts fliegen lässt, bevor dann mit "A Long Journey" der Song des Albums kommt, der am längsten für seine Entstehung gebraucht hat: Die erste Demo entstand im Jahr 2000, der Song selber wurde aber erst 2005 in der Form fertig, wie er hier zu hören ist. Gute Weine brauchen ja auch ihre Zeit, bis sie wirklich trinkbar sind!
Düster geht es dann bei "Back" weiter: Dunkle, bedrohliche Klangwolken ziehen auf, durch die dann aber helle Streicherstrahlen hindurchbrechen und die Soundlandschaft in warmes Licht tauchen. Und was sieht man lieber aus seinem Fenster als Sonnenschein, wenn man am "Early Morning" aus dem Bett steigt?
Mit "Clubby (Two Hearts)" begeben wir uns dann in die Großstadt: bei Nacht: Dunkle Clubs, Lichter überall und fast schon greifbare Energien an jeder Ecke. Hier wird in dunklen Hallen gefeiert, die schwitzenden Körper bewegen sich mit einem seligen Grinsen auf den Lippen zur Musik. Und wenn man nach so einer Nacht am nächsten Morgen die Augen aufschlägt ("Sunday Morning"), die Erinnerungen an die vorhergegangene Nacht wieder hochkommen und man aus dem Fenster auf die Hochhäuser der Stadt blickt, die im Sonnenschein vor einem liegen, dann weiss man, wofür man die ganze Woche gearbeitet hat.
Nach "Sunday Morning" kommt der vielleicht persönlichste Song des Albums: "Insert" ist ein Stück nur mit Klavier und Streichern, das sich besten selbst erklären sollte.
Der achte Song ist nur eine Demo-Version, denn leider ist das Projektfile während der Produktion abhanden gekommen. Trotzdem weist "Unwritten Words" schon ein beachtliches Potenzial auf und durfte deswegen auf diesem Debütalbum nicht fehlen.
Mit "Rain 2006" kommt dann die Neuauflage von einem Song, der bereits vor sechs Jahren auf MP3.com veröffentlicht wurde. In seiner 2006er Version klingt er aber endlich so, wie er schon damals klingen sollte: Regen prasselt auf das Dachfenster, drinnen sitzt man auf der Couch und sieht aus dem Fenster, wie sich die Bäume im Regen bewegen, wie Menschen auf der Straße mit ihren Schirmen am Haus vorbeiziehen und Autos sich ihren Weg durch das nasse Wetter bahnen.
Wer bei "Clubby (Weirdness In My Mind)" einfach nur einen anderen Mix von "Clubby (Two Hearts)" erwartet, wird überrascht sein. Auch wenn zumindest ein Teil des Namens identisch ist, klingt "Clubby 2" doch ganz anders als "Clubby 1": "Clubby 1" ist ein melodischer Musterschüler, während "Clubby 2" sein dreckiger, böser Zwillingsbruder ist, bei dessen Geburt irgendwas schief gelaufen sein muss: Verzerrte Synthi-Sounds, minimalistische Melodien und definitiv tanzbare Beats.
"Pink Clouds In A Green Sky" ist der älteste Song auf diesem Album: Er entstand bereits 1997 und wurde bislang nicht veröffentlicht. Hypnotisierende Synthi-Loops mit minimalistischen Änderungen und ein schleppender Beat machen diese über 12 Minuten lange Komposition zu einem psychedelischen Trip, den man nie mehr vergessen wird. Ein würdiges Finale für ein spannendes Album!

The tracks of this album are published under a Creative Commons licence, check the licence associated to each track.

Reviews for "The Lagomorpha Experience"

9 reviews


  • Write a review
reznamor

Viele gute ideen!

Report this review (spam, insults, etc.)

reznamor • 2006-09-22 08:10:23

Erstmal glückwunsch für dein alles in einem gelungenes Album. Richtig schlecht finde ich überhaupt nichts an deiner Musik... nur manchmal enthalten einige stücke längen,was mir dann zeitweise nicht so gefällt.Auch ist mir aufgefallen dass in einigen stücken noch genug raum gewesen wär,zusätzliche "sounds" oder/und "effekte" einzubauen. Aber das klingt jetzt negativer als es gemeint ist. Im grossen und ganzen finde ich deine Musik super und bin mir sicher dass da noch so einiges tolles auf uns zukommen wird von dir. 8 von 10 bekommst du von mir! Also für alle die hier nachlesen: "Es lohnt sich die Musik von Lagomorpha anzuhören!" Weiter so! The Abogix (J.K.)
finferflu

Relaxing and exciting album

Report this review (spam, insults, etc.)

finferflu • 2006-09-28 14:20:49

Very good album, I enjoyed it at least up to track 7, after which it's become a bit more boring. This is the kind of music I'm looking for: both relaxing and exciting, that makes you feel like you want to dance and move around. The sounds are very clean and the music is involving, you feel like you want to turn up the volume. Very good effort.
Jonacid

Sehr gutes Album!

Report this review (spam, insults, etc.)

Jonacid • 2010-03-11 22:31:03

Dieses Album macht Lust auf mehr von diesem Künstler! Feine Sounds gepaart mit entspannten bis treibenden Beats versüßen das Arbeiten, wenn sie leise im Hintergrund laufen, würden aber genauso gut bei aufgedrehter Lautstärke ihre Wirkung entfalten.
k4n

sympa

Report this review (spam, insults, etc.)

k4n • 2006-10-16 00:52:49

malgré le fait que je trouve le côté "trance" un peu gnangnan et les mélodies parfois peu inspiré, il faut reconnaitre que l'album s'enchaine bien, c'est fluide, bien mixé et on se laisse entrainer par l'ambiance. sympathique
Justin A

Ausgezeichnet

Report this review (spam, insults, etc.)

Justin A • 2009-11-27 14:14:56

Hier hat jemand wirklich mit sehr viel Liebe zu Detail gearbeitet! Alleine die Beschreibungen der einzelnen Stücke beeindrucken wirklich sehr, die Sounds spiegeln wirklich die Stimmung und Empfindungen in uns wieder! Sunday find ich wirklich klasse, das Piano am Anfang bringt echt Gänsehaut, laut anhören und genießen:)
francois35420

Un très bon album électro...

Report this review (spam, insults, etc.)

francois35420 • 2006-09-22 19:57:06

Bravo ! Une fois n'est pas coutume, c'est par ce mot que je commence ma critique car je trouve que cet album est vraiment très réussi, très beau... C'est de l'électro, du pur électro, avec des influences techno, quelques fois. De très beaux sons , très propres, également variés, bien assemblés... L'ambiance varie selon les pistes, tantôt gaie, tantôt mélancolique ou mystérieuse. Encore une fois : bravo !
Album name

0
Playlist
0
Your listening history