A german rap album I made in 2001, wrapping up my first broken relationship, experiences with different drugs, among other things.

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Reviews for "Achillesverse"
9 reviews
I like this album very much. Thank you for uploading it on jamendo. I really didn't expect this work to be that interesting... Too bad it is so short. Expect some crazy hip-hop lyrics in a psycheledic climate with some hard electronic beats.
Daumen hoch für Duell der Giganten (Original Mix) ... Extrem geile Mugge.... Gleiches gilt für die Heilige Säure !
Sehr geil, sehr originell insgesamt..
DANKE
Your electronic stuff is good, but will there be more of this? I Absolutely love it! It has such a great sense of rambling humor... All the little funny talking bits just make me smile. It flows well.
MORE? HMM?
http://www.archive.org/details/Achillesverse
Achillesverse Track 5: "Sie ist tot"
Missing on Jamendo?
However, great album! :)
Besten beiden Songs des Albums mit Abstand sind die ersten beiden Tracks des Albums.
Und es gilt: Duell der Giganten (Full Theme Edit) >> Original ""!!!
Muss sagen ich finds ziemlich coole...
manche Tracks machen mich nicht so an (zB rattengift)
aber die meisten haben echt witz .)
Klasse..
Interessante, weil verkopfte und frische Texte und coole,relaxte Beats.
Mehr davon!!
Tja. Da sitze ich nun und soll eine Bewertung zu einem Album schreiben, dessen Genre eigentlich nicht meines ist. Ich mache es trotzdem, da ich das Gesamtwerk von Paniq (zumindest bisher) bemerkenswert finde und es daher nur fair ist, zu versuchen, Aufmerksamkeit zu erzeugen - er hat's verdient!
Wie gesagt: Das Album passt in die Schublade "Deutsch-Rap" - spontan musste ich beim ersten Hören an "Rainer von Vielen" und die "Fantastischen Vier" bzw. die Solo-Alben von "Thomas D." denken. Und wie bei Thomas D. gibt es auf dem Erstlingswerk von Paniq Songs, bei denen man denkt: Echt geiler Song - wenn der Typ bloss mal die Klappe halten würde!
Besonders bedauerlich ist diese Erkenntnis beim Song "Der Moment", der als Instrumental mit nur wenig zusätzlichen Ideen auf Augenhöhe von "The Prodigy" oder "Leftfield" glänzen könnte, wenn, ja, wenn der Sprechgesang die mühsam erschaffene Klangwelt nicht empfindlich stören würde. Nun ja, Paniq scheint selbst auf den Trichter gekommen zu sein, dass seine Klänge für sich sprechen müssen, da er auf allen späteren Alben deutlich seltener zum Mikrophon greift. Womit ich nicht sagen will, dass die Texte einfach nur Scheiße wären - das ist sicher nicht der Fall. Die Auswahl der Themen und das Niveau der Reim-Ausführung ist über dem Durchschnitt des Genres angesiedelt. In dem speziellen Fall von "Der Moment" und etwas eingeschränkter auch bei "Mein Herz klopft" war das mit dem Sprechgesang aber einfach keine gute Idee.
Andere Songs auf dem Album leben dagegen vom Text bzw. den durchaus witzigen dramaturgischen Einlagen. In "Heilige Säure" und "Ich mag die Drogen" hört man Paniq grinsend seinen verdrogten Sprechrollen als Paniq selbst, Bahnhofs-Lan, Extasy-Hippy oder Koks-Arschloch zu. Die "Doofe Nuss" kann man als verdruckst witziges und selbstironisches Intermezzo mitnehmen. Im "Duell der Giganten" gehen Sprechgesang, Gesang und Musik vor allem im Refrain die erwünschte Symbiose erfolgreich ein(, auch, wenn mir der Themenmix aus "Western", "Gut vs. Böse" und "Reinkarnation" nicht so zusagt).
Eine besondere Erwähnung ist mir noch "Rattengift" wert - leider nicht aus ganz so wohlwollenden Gründen. Als ich den Titel las, war ich natürlich gleich an "Prodigy's" "Rat-Poison" erinnert und so waren meine Erwartungen recht hoch - erst recht nach den ersten verheißungsvollen Takten, die ein Soundgewitter a la "Alec Empire" andeuteten. Kommt jetzt was richtig fettes? Nun ja, leider nein. Während man bei "Der Moment" und "Mein Herz Klopft" nach längerem Nachdenken zur Überzeugung gelangt, dass der Sprechgesang mehr schadet als nützt, ist bei "Rattengift" nach ein, zwei Worten sofort klar, dass der Text - zumindest vom klanglichen Aspekt her - komplett überflüssig ist. Zum Glück hat Paniq aber auch noch einen "Intrumental Mix" auf das Album gepackt, der insgesamt zwar deutlich besser ist, allerdings beim Einsatz des gesampelten Orchesters eine für Paniq recht ungewohnte Einfallslosigkeit Preis gibt. Schade um den geilen Ansatz!
Ganz klar: Dieses Album ist wohl nicht für mich gemacht. Aber für ein Erstlingswerk bemerkenswert und es gelingt Paniq schon hier, durchschimmern zu lassen, was in ihm steckt. Trost findet man in der Tatsache, dass es sich hier - trotz aller Widrigkeiten - um ein recht abwechlungsreiches Werk handelt, aber auch darin, dass Paniq offensichtlich aus diesem Album die Erfahrung gezogen hat, dass er das Feld Deutsch-Rap anderen überlässt und es damit das einzige Rap-lastige Album von Paniq geblieben ist. Richtig glücklich wäre ich jetzt noch, wenn Paniq ein Instrumental von "Der Moment" herausbringen würde.
Als einer, der ebenfalls Musik mit Linux produziert, würde mich außerdem noch brennend interessieren, ob er die "Achillesverse" auch schon mit diesem Betriebssystem produziert hat - was damals ohne Ardour oder gar jackd ein echtes Abenteuer dargestellt haben muss. Mal sehen, ob ich das noch in Erfahrung bringen kann... :)
Einfach der Hammer weiter so mit euren Alben
Euer MindenPower aus Minden