playlist artwork#12 this weekblackest blue

by moonrise

Tracks

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10 7:29 463 listens
11 7:17 450 listens

About this album

  • Updated: 15/10/2008

 

 

 

 

Nach mehreren EPs ist nun das erste Fulltime-Album von Moonrise fertiggestellt. Die Band hat es darauf geschafft, ihren typischen Sound weiter zu verfeinern und dabei ein abwechslungsreiches Werk zu schaffen, in dem sich alle Stärken von Moonrise eindrucksvoll wiederfinden.

 

Den Anfang macht gleich der Titeltrack „Blackest Blue“. Aus einer leichten Frühlingsstimmung entwickelt sich ein schwer rockender Midtempo-Sing, der in einem hymnischen Refrain gipfelt.

 

Weiter geht es mit „Nichts Gespürt“, einem Song, der schon live seit einiger Zeit zu den Highlights von Moonrise-Konzerten zählt. Eingängig-rockend und mit einem bitterbösen Text versehen, animiert er jeden, der nicht vollkommen taub ist, zum Mitsingen.

 

Zunächst einmal verhalten-elektronisch beginnend, entwickelt sich „Semidemonic Pleasures“ danach zu einem wahren Rockmonster mit ekstatischem Schlusspart.

 

Mit „7 Years“ als viertem Track geht es dann in eine etwas psychedelischere Richtung, bevor im folgenden Song „Crucify“ wieder mächtig abgerockt wird. Still sitzen bleiben ist auch bei „Regret“ nicht angesagt, das zunächst durch eine eher kalte Atmosphäre besticht, die sich im Laufe des Songs allerdings bis zum grandiosen Finale hin ziemlich wandelt.

 

Der siebte Song leitet dann den eher ruhigen Part des Albums ein. „Kiss Of The Moon“ basiert auf der Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven und entwickelt sich zu einer eindringlichen Ballade, wie sie typisch für moonrise ist. „Embrace“ führt diese Stimmung dann fort, fügt ihr noch ein paar trippige Elemente hinzu – und explodiert am Ende förmlich.

 

Weiter geht es dann mit „For Her Love We Cry“: ein treibender Bass, rotzigre Gitarren, schwebende Chöre, das Ganze dann garniert mit eingängigem Gesang in Deutsch und Englisch – Freunde des klassischen Gothic-Rock werden ihre wahre Freude an dem Song haben.

 

Der vorletzte Track „Through Mists I Walk“ zeigt dann noch einmal die Vielfalt auf, die Moonrise in einem einzigen Song zu entwickeln vermögen: Mal zirpt es elektronisch, dann wird wieder kräftig gerockt, die psychedelischen Momenten treten erneut deutlich hervor und grandiose Melodien springen den Hörer aus allen Ecken an.

 

Den Abschluss von „Blackest Blue“ bildet dann Paula, und dieser hätte so gar nicht besser gewählt sein können. Aus einem elektronisch-lockeren Start entwickelt sich dann auf beeindruckende Weise die ganze Traurigkeit dieses Songs – und bildet schließlich das Pendant zum Anfang des Albums.

 

 

The tracks of this album are published under a Creative Commons licence, check the licence associated to each track.

Reviews for "blackest blue"

31 reviews


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cos

Intelligenter Goth-Rock!

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cos • 2008-10-30 13:12:32

Ein wirklich gut produziertes, vielseitiges Rock-Album. Die Musik auf "BLACKEST BLUE" lässt sich nicht so ohne weiteres in eine Sparte einsortieren, denn es gibt viele unterschiedliche Einflüsse zu hören, ohne das die Band dabei eine charakteristische Handschrift vermissen ließe. Erfreulicherweise wurden die musikalischen Ideen auch auf einem hohen soundtechnischen Niveau umgesetzt, so dass das Hören richtig Spaß macht!
AstroBiker

Antworten auf Stilfragen?

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AstroBiker • 2010-06-24 01:10:19

Ist das nun Goth-Rock? Sicher auch. Ist das nun Wave der 80iger? Sicher auch. Warum sagt man eigentlich immer: Die Musik der Truppe ist wie die von ...? Klar, damit man eine Vorstellung von der Richtung bzw. dem Sound hat, welche die Band ausmacht. Ich habe bei moonrise nicht den Eindruck, dass das notwendig ist. Es ist doch wesentlich erstrebenswerter, von irgendeiner Band sagen zu können: Die da sind wie moonrise. Diesen Status, so glaube ich, wünscht sich jede ernst zu nehmende Formation. Basis dafür ist eine gute Qualität und ein typischer Charakter bzw. der gewisse Wiedererkennungswert. Diese Voraussetzungen sehe ich auf dem Album "blackest blue" erfüllt. Mehrfaches Anhören ist in den meisten Fällen zu empfehlen. Hier kann sich der aufgeschlossene Hörer sehr schnell einlassen. Danke und gern mehr davon!
Rattan

Outstanding!

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Rattan • 2011-07-03 07:14:46

This is more than a great goth rock album. It is great music that withstands the test of playing it many times over the months. Listen it through once to get the feel of it, and there's almost certain to be some songs that can be favourites for you. Good diversity while keeping a definite "identity",
Blueline

stimmungvoll

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Blueline • 2008-10-23 07:57:33

Erinnert an den Wave der 80er, von der Tonlage auch an Ramstein, obwohl sich darüber hinaus weitere Parallelen zerstreuen. (Das sagt einer, der von Ramstein mal etwas gehört hat, aber anstonsten keine Ahnung hat) Einerseits gefallen mir die Stücke am besten, auf denen der Sound richtig fett und klangvoll anschwillt, damit sich innere Bilder oder gar Landschaften auftun. Unabhängig vom Sound entfalten sich die ruhigeren Stücke aber von ganz allein.
zerbaer

10 mit Extrastern....

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zerbaer • 2009-10-22 10:40:18

Da fehlen einem fast die Worte, aber die Qualität ist mehr als überragend... Die Songs kommen gefühlvoll , trotzdem mit der nötigen Energie rüber... das ganze lädt einfach ein zum immer wieder gern hören... Weiter so.... Thumbs Up
Aidan Pryde

Gutes Album

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Aidan Pryde • 2009-05-13 18:51:58

Schwermütig, aber auch recht gehaltvoll. Die erste Hälfte des Albums gefällt mir weniger, die Titel sind auch allesamt recht lang (teils schon etwas zu lang imho) und komplex, da kann man nicht eben mal drüberhören sondern muss sich schon etwas damit befassen. Besonders wenn man mit dieser Musikrichtung sonst nicht so firm ist, da eher maingestreamed ;)
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