von welchem Sonic Youth Song ist welcher Song dieses Albums inspiriert, und von welchem Album stammt er?
jedenfalls - die Lieblings Sonic Youth Album von Seperate Reality sind: Evol, Daydream Nation und Rather Ripped ;)
was soll ich sagen?
Melancholie und Energie, Power und Gefühl - nach forne und doch mit Tiefgang. Das ist Punk wie er mir gefällt - sowas wünscht man sich zu hören.
Weiter so
Da zeigt sich wieder, was der Wert einer nicht überproduzierten Band ist und wie direkt und schön eine trashige Produktion sein kann. Man sollte sich auch nicht von dem Radikalen Anfang täuschen Lassen, dei Pyknics habes es nämlich Musikalisch Faustdick hinter den Ohren, beziehungsweise in den Lautsprechern. Ähnlich wie BRMC versprechen sie eine R´n´r abfahrt, entführen aber dann in Hanfverhangene Deepness, in dezente Psychedelika ohne in überkanditelten Progrock abzu driften... das heisst, sie sind den Velvets näher als einem Frank Zappa. Wobei eigentlich The Brian Jonestown Massacre wohl die am Naheliegenste Assotiation sein drüfte.
Hin und wieder dürfte der Drive etwas höher sein, etwas mehr breitbeiniger Schweinerock wies der Opener verspricht, aber was will ich meckern, auch im Midtempobereich geht da einiges, was auch an am eindringlichen Gesang liegen wird
Fazit: Sehr Gute Scheibe von einer Band, von der man Erhofft noch mehr zu hören
Dreampop? Shoegazing? egal, jedenfalls schöne, dezente Pinknoise Musikwände bieten das Soundmeer für eine wunderschöne Stimme. Das ist Musik zum Auschillen, Musik zum verliebt sein, Musik für etwas leichte Psychedelika, aber auch Musik zum alleine unglücklich oder Melancholisch sein.
schön... mehr kann man dazu nicht sagen, einfach schön
muss man gehört haben, es gibt keine Entschuldigung diese Musik nicht zu kennen... das gehört auf den Rockolymp... sofort
das erste was einem dazu einfallen kann ist Sonic Youth, genauer gesagt die Sonic Youth Alben die auf Geffen erschienen sind (und die nun der Vergangenheit angehören). Gitarre, Schlagzeug, Gesang, alles ist SY Inspiriert... haben wir es hier also mit einer Sonic Youth Kopie zu tun? also ganz ehrlich das ist schlicht schnuppe, weil wenn eine Band ähnlich klingt wie Sonic Youth, dann hat sie Handwerklich einiges drauf, so dass sich The Home Phonema nicht verstecken müssen. Zumal dann auch noch ganz ungeniert eine Priese Britpop durchglänzt.
machen wirs Kurz: dieses Album MUSS man gehört haben
sollte euch mal jemand fragen, wie Punk klingt, was Punk musikalisch ausmacht, und ihr sonst nur Spartenpunk als Beispiele habt, dann gebt ihm ne Kopie von diesem Album, weil das hier ist Punk wie es sich gehört... nicht mehr und nicht weniger.
da sprang es mir in den Kopf, dieses Cover, dieses Zitat von Popkultur, dieses "for those who knows", das jeden, der sich eben mit Popkultur auskennt zu einem Mitwisser, einem Mitverschwörer macht. Nun bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als die Musik die sich hinter diesem Cover versteckt an Ian und seiner Spasstruppe zu messen und die Musik ebenso als gröbkörnige und monochrome Referenz an nicht allen bekannten Freuden zu hören.
Da stellt sich einfach die Frage: wird NSN dieser selbstgewählten Referenz gerecht, oder ist da doch etwas Grössenwahn dahinter? Nun, NSN entäuscht in dieser Hinsicht nicht... die Musik ist wie immer eine Ohrenweide, hier, Themenbezogen schön düster und natürlich schön funky.... jedenfalls würde OFF ganz gewiss als Remixalbum von UP durchgehen, dem nichts weiter fehlt als Ian Curtis
lG
FIST
ich mags ja persönlich eigentlich nicht so, wenn Leute mich anschreiben "Hei hör dir mal dieses oder jenes Album (von mir) an" - ich bin eigentlich mehr ein Mensch, der seinen eigenen Verschlungenen Musikpfaden folgt. Das klingt vieleicht etwas Snobistisch, aber hei, ein guter Musikgeschmack darf snobistisch sein, und was ist schon der beste Musikgeschmack der Welt, wenn man nicht jemandem die Zunge Rausstrecken kann und sagen: ätschibätsch, ich hör viel bessere Musik als du.
Okay, nennt mich Egomane, nennt mich beschränkt - ich kann mich ja bessern. Und dieses Album hier, zudem ich aufgefordert wurde, es zu hören, ist vom ersten Ton weg einfach "Wow". Okay, ich hab noch nicht das ganze gehört, ich bin eigentlich immer noch beim Ersten Track, vondemher kann ich das Album als gesammtes gar nicht beurteilen. Aber einen solchen Opener sucht man oft, ohne ihn zu finden. Dat is son Openingtrack, der einen im Laden die Kopfhörer beim Vorhören auf die Seite legen lässt, so schnell wie möglich den Plattendeal über die Bühne bringen will, nachhause hechtet um mit so schnell wie möglich mit einer Sportzigarette in die Tiefen des neuen Silberlings einzutauchen.
ich werd mich also nun überraschen lassen, weis baer jetzt schon, das das Niveau der Platte sicher halten wird, weil anders als bei andern "Wow" Opener hinter denen sich fade Platten verstecken, ist der Opener nicht auf ne Platte Art Wow, sondern auf eine künstlerisch überaus wertvolle, vom Gesang, über Instrumentierung bis hin zu Produktion
lG
FIST
Ja also... auf den ersten Blick, weis man dass nicht so genau einzuordnen. Das ist insofern negativ, als da der grosser Kracher, der grosse "Ahaaffekt", halt der Popappeal fehlt. Was aber dann wieder um so positiver ist, als dass man sich die ganze Scheibe halt dann doch runterladen muss und sie sich ein kleines Bissi genauer Anzuhören.
Und dann kommt man auf das: die Leute die hier in die Saiten und auf die Membrane hauen, die verstehen ihr Handwerk und wissen wie aus dem Verstehen des Handwerks eine gute Halbe Stunde Musik herauszabern, die alles ist, nur nicht Oberflächlich - dafür um so vertrackter, was in unsgefähr soviel heisst wie: wer Musik nur als Strophe-Refrain-Strophe-Refrain - Bridge - Refrain (nun mit Backgroundchor) konsumieren kann, der wird hier nix finden. Aber wer durch mal sanftere uns mal Härtere Breaks hindurchgejagt werden will, wer es mal Krachig will und dann wieder etwas chilliger - Kurz: wer von FUGAZIscher Musikkunst geprägt worden ist, der wird hier etwas finden, was den Herren McKaye/Picciotto annähernd das Wasser reichen kann.