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Kalypso - Kugelfisch

Kalypso

Kugelfisch

24/10/09

Die Kategorisierung auf Jamendo ist irgendwo bei Hardcore, Deathcore, Metalcore und Death Metal und genau irgendwo dazwischen hält sich die Band Kalypso auf. Sprich es geht hier recht ordentlich und derb zur Sache. Die drei Songs versprechen jedenfalls, das die Jungs wissen, wo der Hammer hängt. Und das das Ganze etwas rau und soundtechnisch nicht unbedingt perfekt klingt, mag man bei einem Demo-Release durchaus verzeihen. Wobei gerade diese Rauheit dem Gesamten noch einen ordentlichen Kick an Aggression gibt. Der Gesang ist typisch Core-lastig teils tief, dann auch etwas schriller. Die Songs sind einfach gestrickt und kommen genau auf den Punkt. Kurzum, eine recht nette Sache.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1680

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Auf Jamendo findet man von der Band Synapsick mittlerweile zwei Scheiben, die 2008 dort online gestellt wurden. „Sex with love and hate against capitalism“ ist die neuere und auch etwas kürzere mit nur 4 Songs. Mir gefällt die andere Scheibe fast etwas besser, da sie konsequenter und durchgängiger klingt, was aber auch an der Songanzahl liegt. Mit „prelude“ legen die Jungs mit einem elektronischen 10 Minuten Teil los, was eher getragen und atmosphärisch ist und mit Grindcore rein gar nichts zu tun hat. Nett zum anhören, aber als Prelude oder Intro hätte es auch mit 2 Minuten gereicht und wäre damit nicht länger als die anderen 3 Songs zusammen, die je auf 2 bis 3 Minuten kommen. „guantanamaworld“ geht dann schon etwas mehr ab, ist aber auch noch nicht so der Bringer, dafür sind „godcaine“ und „yes, I´m the hole“ genau die Songs, die ich von Synapsick hören möchte. Mächtiger schwerer Grindcore, mit derbsten Gesang, sehr tief und guttural mit Schreigesang im Hardcore Stil gemischt. Dazu schnelle bis geknüppelte Gitarren / Schlagzeug-Parts und fertig ist das Gerumpel, welches mir so gut gefällt. Derber Grindcore, so soll es sein, leider aber nur bei 2 von 4 Songs.

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mortad hell - Uretrus Deflagrum

Diese Review schiebe ich schon seit einiger Zeit, aber fragt mich nicht warum, denn diese Scheibe ist nahezu perfekt. Vielleicht deswegen, ich weiß es nicht. Wie dem auch sei, Mortad Hell kenne ich schon seit einiger Zeit von Jamendo her und war schon immer von ihrem Mix aus Grindcore, Black Metal und Death Metal mit nem Schuß Gothic sehr angetan. Auf den älteren Scheiben sind einige richtig geniale Songs drauf, aber leider auch einige Sachen die dann etwas daneben waren, was aber auch daran lag, daß die Band irgendwie nicht ihren eigenen Stil gefunden zu haben schien. Doch das hat sich mit der neuen Veröffentlichung vollends verändert. Denn eines zeigt dieser Release eindeutig: die Band ist erwachsen geworden und hat anscheinend endlich ihren Stil gefunden, der zwar immer noch sehr vielseitig ist, aber nun von vorne bis hinten durchgezogen wurde. Der alte Mix blieb erhalten und ich würde sagen, der Haupteinfluß ist immer noch der Grindcore. Dieser erinnert nun teilweise an Napalm Death zu etwas ruhigeren Zeiten und kommt verdammt druckvoll rüber. Dann gibt es immer wieder Parts, die eher schon an Folkrock-Bands erinnern und das Ganze extrem auflockern, aber sich nahtlos in die brutalen Sounds einfügt und ich muß sagen, ohne diese Unterbrechungen würde dem Sound sein Gesicht fehlen. Das was hier gemacht wird, ist bestimmt nicht jedermanns Sache, da vielleicht etwas zu abgedreht, wer aber offen für etwas interessantere Sachen ist, der wird diese Band lieben. Ich will sie jetzt eigentlich nicht mit Pan Thy Monium vergleichen, da beide Bands dafür zu unterschiedlich klingen, aber eine gewisse Grundähnlichkeit ist auf jeden Fall vorhanden. Gesungen wird meist in Französisch, was aber auch wieder gut zu den Songs passt, da vor allem die Gothic-Parts dadurch einen Touch vom klassischen französischen Hof bekommen, was ein Teil des eigenen Gesichts der Band definiert. Ich glaube ich habe in letzter Zeit keine CD so oft angehört, wie diese hier und ich überlege schon ewig ob ich der Schiebe 9 oder 10 Punkte geben soll. Habe mich aber für 9 entschieden, da die Scheibe auch kleine unwichtige Schwächen besitzt, die beim nächsten Release hoffentlich noch ausgebessert werden. Daher kann man sagen: nahezu perfekt.
9 of 10 http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1587

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Aus Frankreich stammt diese Band und widmet sich mehr oder weniger dem Thrash Metal. Der Stil ist nicht eindeutig zu identifizieren, denn einerseits klingen sie richtig nach guten Old School Thrash Metal, dann auch mal etwas moderner und dann würde man sie aber wieder lieber dem Heavy Metal zuordnen. Die Songs sind rau und ungeschliffen, zeigen aber daß die Band sich Gedanken gemacht hat, was Songaufbau und Riffing angeht. Nur der Gesang wirkt noch etwas sehr grob und ungeschliffen, hier hätte man noch etwas mehr draus machen können, denn wenn der Gesang aggressiver und deutlicher abgemischt wäre, dann würde dieser den Songs noch etwas zusätzliche Härte verleihen. So ist es halt leider meist nur ein raues Rumgekeuche. Wobei die Songs alles andere als schlecht sind, aber so richtig von der breiten Masse können sie sich leider nicht abheben, aber was noch nicht ist kann ja noch werden. Auf jeden Fall eine Band mit Potential aus der noch was werden könnte.
taken from music-discovery.de
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1546

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Serpenthia sind für mich sowas wie die Cradle of Filth der Creative Commons Plattform jamendo. Hier haben sie ihr 2tes und 3tes Demo online gestellt und „reanimated absurdity“ ist Demo nummero due. Und hier bekommt man die Black Metal Vollbedienung mit viel Geschrammel, aber extrem viel Melodie. Dazu immer wieder gute Keyboard-Bridges und eine gute Produktion. Man versteht es auch sehr gut zwischen schnell und langsam zu wechseln und der Sänger mit seiner leicht hasserfüllten Hysterie gibt den Songs noch eine besondere Note. Hier haben sich einige Leute entschlossen Black Metal zu machen, die musikalisch auch einen Anspruch haben und diesen rüberbringen wollen und auch können. Die Songs sind einwandfrei und es gibt hier nichts großartig auszusetzen. Lediglich die sehr große Ähnlichkeit zum großen Vorbild könnte man der Band ankreiden. Stört mich aber nicht, denn Fakt ist, diese Scheibe ist richtig gut.

taken from music-discovery.de
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1519

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„I (the birth of stabwound)“ nennt sich dieser 4 Song-Release, der Band StabWounD, welchen Ihr auf jamendo finden könnt. Die Franzosen bieten richtig fetten Death Metal, der äußerst Old-School daher kommt und mich teilweise fast etwas an die MCD von Amorphis erinnert, bevor sie die Melodie richtig für sich entdeckt hatten. Denn der Sound ist tief, er ist rau, er ist grob und er zermalmt den geneigten Hörer fast. So soll es sein und so liebe ich. Dazu meist Midtempo mit den von mir so geliebten Ufta-Takten aufgelockert, die dann noch einmal ordentlich antreiben. Wer es Old-School mag, der wird diesen Release lieben.

taken from music-discovery.de
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1518

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Omkara - Promo CD (2005)

Omkara

Promo CD (2005)

04/03/09

Auf jamendo habe ich die von 2005 stammende Promo-CD der polnischen Band Omkara gefunden. Mit 3 Songs ist zwar nicht ganz soviel zu hören, aber die drei Songs machen Spaß. Wobei es die Band, so wie es aussieht anscheinend nicht mehr gibt, bzw. auf Ihrer HP passiert eher sehr wenig bis gar nichts. Aber zu der Promo, denn diese rentiert sich für jeden, der auf Hardcore mit Metal-Einfluß steht, vor allem da dank Creative Commons ja kostenlos zu haben. Der Song „maha mantra“ ist jetzt eher Geschmacksache, ist aber witzig und geht vor allem gegen Ende noch etwas ab. „maya“ ist kurz und schmerzlos und geht voll auf die Zwölfe. Und der Song „nadal nie wiemy“ ist richtig gut. Eine gute rotzige Hardcorenummer, die genau auf den Punkt kommt. Vor allem die Sängerin weiß durch ihre aggressive Stimme zu punkten und zeigt, daß auch eine Frau ohne Probleme eine Hardcore-„Furie“ sein kann.

taken from music-discovery.de
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1517

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Souffi the Stouves, seines Zeichens auch bei Eclectek aktiv, hat mit „madness“ nun schon 4 Releases bei Jamendo rausgebracht und kann auch dieses mal mit interessanten Ideen überzeugen. Irgendwie fehlt mir zwar ganz leicht der HipHop-Part, der einige der älteren Songs auflockern konnte, dafür wirkt das Ganze aber irgendwie etwas verspielter. Als Stilbeschreibung wurden Tags wie HipHop, Funk, Electro, Drum´n´Bass und Ragga hinterlegt, was irgendwie den Sound recht gut beschreibt. Der Ragga-Anteil hätte noch etwas höher sein können, aber das Gesamtbild ist trotzdem durchweg rund. Um ehrlich zu sein, dieses Soundprojekt zu beschreiben ist verdammt schwer, denn außer das es elektronisch ist und einen Hang zum Industrial hat, sind hier so viele verschiedene Elemente drin enthalten, daß sich der Sound nicht genau zuordnen lässt. Wer auf die eben genannten Einflüsse steht und experimentierfreudig ist, der kann hier jedenfalls nichts falsch machen.

Taken from music-discovery.de:
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1480

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Zu diesem Release kann ich eigentlich nur eines sagen: Perfekt! Ja, ich wüsste einfach nicht, was man besser machen könnte, denn hier hat man es wirklich geschafft in der Stilrichtung alles richtig zu machen. Ja, der eine oder andere wird hier bestimmt was zu meckern finden und ich hatte an der einen oder anderen Stelle dann auch was anderes erwartet, aber wenn man sich drauf eingestellt hat und diesen Stilmix aus extremsten Noise-Industrial und Hardcore Techno als Ziel ansieht, dann muß man gestehen, man hätte hier nicht besser auf den Punkt kommen können. Die Grundbasis auf Beatseite ist der Hardcore Techno. Als Stilelement dient dann aber experimenteller Noise Industrial. Und gerade diese Mischung gewährleistet, daß die Sounds schön extrem und maschinell klingen und dadurch jeden Industrial Fan ansprechen sollten, der auf die extremen Sachen steht. Und durch den Hardcore Techno ist sichergestellt, daß die Songs immer treibend und aggressiv bleiben und nicht langweilig werden, oder sich in Klangexperimenten verlieren. Somit ist das Ganze absolut zielführend und stellt eine würdige Alternative zu den treibenden Sachen von Dive oder Blackhouse dar. Kurzum, wie schon eingangs erwähnt: Perfekt! Für mich jedenfalls…

Taken from music-discovery.de: http://www.music-discovery.de/cds_review.php?frid=1370

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Wenn ich ehrlich bin, bin ich auf diese Band bei jamendo eigentlich hauptsächlich wegen des Namens aufmerksam geworden. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es damals nicht schon mal so um 1990 eine Band mit dem Namen gab, die sogar die eine oder andere Platte rausgebracht hat? Wie dem auch sei, das was man hier mit 2 Songs zu hören bekommt macht Laune. Thrash Metal der teils mit etwas modernen Core Elementen angereichert wurde. Wobei ich trotzdem sagen würde, hier ist der Thrash Metal eindeutig weit vorne angesiedelt. Die beiden Songs gehen gut ab und besitzen gut Power. Und gerade das weiß zu gefallen. Dazu typische Stilelemente, die bei einer guten Thrash Band nicht fehlen dürfen. Einziger Schwachpunkt ist die Soundqualität des zweiten Songs „brother in arms“, welche nicht so 100%ig gelungen ist. Der Song „tank“ ist aber passend. Mag ich mehr von.

taken from music-discovery.de: http://www.music-discovery.de/cds_review.php?frid=1369

 

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