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MARIO VAZQUEZ - TEMAS ACUSTICOS

MARIO VAZQUEZ

TEMAS ACUSTICOS

08/11/09

einfach schön - die Musik macht mich melancholisch und weckt Fernweh

auf die (zum Glück sehr spärlich eingesetzten) Wassereffekte (Meer) hätte ich als Künstler bei dieser Musik, verzichtet

Die Stimme(n) und die Gitarre(n) reicht/en – sie erzeugen eine wundervoll (schmerzlich sehnsuchtsvolle) Stimmung.

Ich hätte gerne mehr zu diesem Album geschrieben, aber diese Musik hat mich so seltsam (schön)traurig gemacht....dass ich jetzt nicht mehr dazu schreiben kann/will.

Ich werde jetzt das Licht ausmachen ..ein letztes Glas Wein trinken ....und dieser Musik zuhören

..und mit ihr davonschwimmen

DANKE

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Die Stimme hätte ich mir beim ersten Song etwas ge- bzw. verlebter gewünscht. Doch bei Songs wie Tany/Massa klingt sie dann richtig schön/passend).

Den ersten Song mag ich (wegen der Stimme) am wenigsten.

Ich empfehle deshalb unbedingt, dass man dem Album eine zweite Chance gibt – sprich das zweite Stück anhört – könnte mir nämlich vorstellen, das nicht nur ich mit der Stimme beim ersten Track leichte Probleme habe.

Die eher ruhigen Stücke liegen dem Sänger viel besser – vor allem auch die im Duett

8 Punkte – ohne das Eröffnungsstück hätte ich 9 Punkte gegeben

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Plastik-Dance-Pop, der zwar technisch nicht ganz an den hochgezüchteten „Dancefloor-Klang“ heranreicht – aber dennoch eine sehr hohe akustische Qualität ausweist.

Für Musik dieses Genres (mitunter) sehr kreativ – aber im Endeffekt auch nur elektronische Trivialmucke. Aber dies meine ich nicht verpönend – sondern einfach als Skizzierung.

Die Qualität lässt am Ende des Album etwas nach.

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Wärmender „Bar-Jazz“ – der in einem Film längst vergangener Zeiten spielen könnte. So z.B. in einer Bar, die ihre besten Tage bereits hinter sich hat.

Man sieht Musiker auf einer kleinen provisorischen Bühne spielen - und zwar mit einer Leichtigkeit, die sie mitunter fast so wirken lässt, als würden sie sich selbst bei ihrem Spiel zusehen.

Die Musiker sind in die Jahre gekommen – wie auch die Barbesucher. Man ist unter sich – atmet kollektiv so etwas wie Heimat oder vielmehr die Erinnerung an die alte Zeit.

Und man träumt sich davon – beim letzten Cocktail, in irgendeiner vom Zigarettenqualm vernebelten Bar ...in einer (irgendwie) magischen Vollmondnacht.

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schrecklich „schön“, beklemmend, traurig und von einem dichten, schweren Nebel umhüllt, der den Tod, die Vernichtung und das Verderben in sich trägt, in Form von nuklearen Niederschlag.


Es ist nicht nötig, die Sprache zu verstehen, um die tiefe Traurigkeit, den jähen Zorn und die abgrundtiefe Bitterkeit und Verzweiflung dieser Musik in jeder Faser zu spüren.

Als Gesamterlebnis zutiefst verstörend und desillusionierend und dennoch nicht ohne Hoffnung.

„Nuclear Sun“ steht für SCHMERZ –steht für den Versuch einer Annäherung an einen unsichtbaren und ungeheuerlichen menschgemachten Supergau.

Umso mehr man sich auf dieses Album und seine Aussage einlässt, umso mehr wird man Teil einer in seiner Gänze unbeschreiblichen Apocalypse.

Ein Geniestreich!


Ich habe mich Tschernobyl künstlerisch erstmals vor etwa vor 15 Jahren in dem nachfolgenden "Gedicht" anzunähern versucht und musste sofort daran denken, als ich dieses Album angehört habe.


Tschernobyl bolna

Sergej erzählt mir von „Guten, alten Zeiten“,
von „Früher“ und „Damals“.
Aus seinem Hals wuchert ein Tumor.

Er spricht von einer Frühlingsnacht
im April. Seine gequälte Stimme kippt.
Müde nippt er vom verstrahlten Tee.

„Es war warm gewesen - warm und lau“.
Er erinnere sich genau an den 26. April.
Sergej will und muss erwachsen sein.

Sein Gesicht bricht aus sich heraus.
Zehn war er gewesen und noch ein Kind.
Aber die Wolken und der Wind, die da zogen,
sie bogen Sergej über Nacht zum Mann.

Er trinkt eine Überdosis Becquerel.
„Es ging sehr schnell, viel zu schnell“,
erzählt er mir. „Wir waren dabei
und spannend sei es gewesen. “

Sergej träumt wieder einmal von damals,
als man noch Äpfel und Beeren pflückte,
sich fürs Räuberspiel in den Wald verdrückte.
Damals, als die Natur noch nicht schmutzig war.

Heute blühen Jod, Cäsium und Strontium
hier in den Wäldern und auf den Wiesen.
Asphalt und Fliesen hingegen
geben ihm ein Gefühl der Sicherheit.

Sergej hat faules Blut in sich.
Man sagt, es werde ihm bald sehr schlecht gehen.
Wer man ist, weiß Sergej nicht.

Seine Mutter leide an so etwas wie Radiophobie
und sein kleiner Bruder, der hätte noch nie
einen Baum berührt.

Sergej führt mich in sein kleines Zimmer
und zeigt mir stolz seine Langlaufski,
die er wohl nie mehr nutzen wird.

Müde fährt er sich durch sein stumpfes Haar
und wirft ein Büschel Braun zu Boden.
„Chemotherapie“, lacht er.
„Vielleicht kaufen wir später mal neue...“

Weiß nicht...“, meint er schließlich verlegen.
...eigentlich ist es doch sehr schön hier,
nur eben die Radioaktivität stört“

Ich schaue auf meine Uhr. Es ist sehr spät.
Viel zu spät für Sergej.
Beim Gehen drehe ich mich noch einmal um
und verstumme beim Anblick seines
strahlenden Lächelns.

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ERSTER TRACK

Stromlinienförmiger „Plastik-Trance-Techno“ mit einem extrabreiten und extratiefen treibenden Tiefenbass – garniert mit quitschigen- blechernden-scheppernden "Hurra-Syntiesound"


ZWEITER TRACK

Gefällt mir auch gut - ok, auch hier wird Techno nicht neu erfunden – aber sehr „harmonisch“ kredenzt.

Über die Covergestaltung sollte sich X-Master allerdings Gso seine edanken machen, denn jedes Album mit fast identischem Cover herauszubringen – trägt u.a. den faden Beigeschmack der Beliebigkeit.

re

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zwar musikalisch eher seicht und auch technisch/stimmlich nicht so der Bringer, aber der Song vermittelt eine ehrlich und persönliche Botschaft und wirkt dadurch authentisch

und das macht "Hartz IV" trotz der Kritikpunkte hörenswert

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Schön dreckiger Gitarren- und Schlagzeugsound – zwar einfach und dennoch ideenreich - schön treibend - richtig gut

Die Stimme der Interpretin gefällt vom Prinzip auch –allerdings müsste sie für mein Gefühl:

1.) dreckiger (verbrauchter) klingen

2.) sich erwachsender/gereifter anhören

2.) außerdem trifft und hält die Interpretin leider sehr oft die Töne nicht – was wiederrum kein so großes Problem wäre, wenn sie denn
insgesamt kaputter klingen würde.

Aber das kommt noch mit dem Alter – einfach mehr saufen und rauchen :-)

Wenn Hall drauf ist, klingt sie schon besser – bleibt am Ende für mich aber dennoch das große Manko dieser EP

Sound: 9
Stimme: 4

13 : 2 = 6,5 Punkte

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Die Covergestaltung der Alben ließ mich bereits das Schlimmste befürchten.

Bis 1:50 Minute läuft eigentlich immer dieselbe Endlosschleife, bei der man auch FURCHTTBAR leicht heraushört, wann diese neu startet.

Ich erwarte von Trance und Techno nicht unbedingt große Abwechslung – aber wenn dem Produzenten dann nach 110 Sekunden Wiederholungsbrei nix anderes einfällt, als ein Break mit gähnend langweilig und blechernd klingenden Drums einzustreuen, spätestens da ahnt man, was einem bei diesem Stück (noch) erwartet – nämlich nix

Es gibt monoton-hypnotisierenden Trance und es gibt monoton-nervenden/einschläfernden Trance – dieser zählt leider zu Letztgenannten.

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Dieser Song ist doch auch wieder geklaut??




 

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