Ich empfinde die Entwicklung von KEKE als interessant. Auch wenn (nach wie vor) sein "Hauptinstrument" und seine ganz speziellen Klangfarben (mit hohem Wiedererkennungswert) nahezu unverändert scheinen, so schafft er es ihnen zunehmend neue "Formen" zu verleihen, sie immer wieder neu auszuschmücken und sie so neu/anders/besser(!) zu erleben
Sully Keyboards & Destroy
... das und mehr ist KEKE (inwischen)
Er erzählt und entführt mit Synthyklängen
Er balanciert zwischen gut hörbarer "Belanglosigkeit" und melodiösen und dennoch tiefschichtigen Tracks
extradreckiger Punk-Rock
Arschloch, Dumme Sau,
alter Wichser, du Pimmelfrau
Windelpuper, Affenarsch,
oller Blödeman, Kackebart
usw. usw.
Sie lasen Auszüge des Songtexts....und defintiv nicht die obzönsten.....ein Song, der aus wüsten Beschimpfungen und einem vulgären Beleidigungsrefrain besteht
Keiner liebt dich!
Keiner fickt dich!
Ok,so etwas gehört sich ja eigentlich nicht
...hört sich aber geil an und tut gut!
Sehr geiler Mix - aus was eigentlich genau?
Filmmusik für Terminator 6?
Blade 9 ?
New Wave, Hard-Beat-Dark-Elektro + cooler "Metal-Stimme" aus dem Off
sehr energetisch - sehr geil gemischt
Rock-Funk für mittendrin und nebenbei - routiniert gespielt - professionell - mit Stücken , die leben – auch im Studio.
Die Leichtigkeit des Seins paart sich mit den verschwörerischen Untiefen des Schicksals
Als Leichtigkeit kann man das Spiel der Instrumente bezeichnen – es wirkt oft spielerisch leicht
Die Untiefen und die Schwere (und die Leichtigkeit sie musikalisch aufzubereiten) ergeben sich u.a. durch den Text und der verlebten Rockstimme
Pfui, man spricht von einer gereiften und nicht von einer verlebten Stimme – sie wurde halt geölt mit Likör & Co?
Das Gitarrensolo in Rhytm Bell flasht nicht schlecht.
Was ich beim Hören empfinde, dass ist, das die Band eingespielt und routiniert wirkt - und – das es live sicherlich auch mal dreckiger klingen könnte/wird?
„A moment with Rule“ – gefällt mir sehr gut - vor allem auch die Stimme, zeigt sie hier doch erstmals eine ganz andere Färbung
softer/nuancenreicher – bislang mein Lieblingssong – aber nun geht’s weiter - und wenn sie sich dann ab etwa 1:30 Minuten etwas rauer färbt.
Die Songs sind intensiv und unaufdringlich zugleich – mit unaufdringlich meine ich, dass sie einen nicht verhaften, sondern sie überlassen es dem Zuhörer, inwieweit dieser zuhört – denn sie können auch „von ganz weit her“ angehört werden.
Bin jetzt bei „Speed Blues“ angelangt. Einstieg mit kurzem Gitarrensolo. Klingt fast etwas nach eienr bestimmten eher wenig gespielten Form des Rock n Rolls – bestimmt sehr geil live anzuhören. Hey, das Teil ist wieder mal sowas von lässig gespielt.
Dann ein Abschluss, wie ich ihn mir gewünscht habe - nämlich ruhig und facettenreich
So eine Band würde ich mir gerne in der Großen Freiheit 36 reinziehen, wo man nebenher gemütlich ein Bier an der Bar trinken kann.
knappe 10 Punkte
seltsamerweise gefällt mir die Stimme beim ersten Song am wenigsten - aber das ist eben immer auch persönlicher Geschmack
Tja, das ist mal schön (schräg) für europäische Ohren
fernöstliche Klänge - taiwanischer Gesang – Männerstimmen, die teilweise wie Knabenstimmen klingen – dann Hip-Hop-Elemente - vermengt mit traditionellen chinesischen Instrumenten
Meist im Downtempo – durchaus relaxend – und ganz eigen – mitunter Instrumental – dann fast poppig - sehr speziell aber richtug gut
- ein wilder bizarrer Genremix
Wie überschrieb doch hier vor einigen Tagen jemand eine Message an mich:
"Was hast du denn geraucht?"
:-)
Dieser freundliche Herr hat mir übrigens auch dieses Album "empfohlen"
Und nun sitze ich hier und es ist alles so schön bunt hier um mich herum!
wenn ich jetzt zu viele Punkte vergebe, sperrt man mich noch ein - also müssen 8 reichen
Ps: Nein, ich korrigiere: 10!
Das Intro beginnt spährisch – hat fast etwas von der Filmmelodie von Carpenters „The Thing“.
Aber dies hier wird eine ganz andere Reise bzw. ein anderer Hörfilm.
Eine spannende Frauenstimme entführt mit einem melodisch einlullendem Sprechgesang.
Die Einfachheit des Sounds ist auf dieser EP bei allen Songs gelungenes Transportmittel für eine magnetisch anziehende – fast meditativ hypnotisierende Wirkung
Es gibt immer eine Art melodischen Gleichklangs, auch wenn sich mitunter (wie etwa bei Still Awake)rockigere Gitarrenklänge einspielen.
Man kann die Augen schließen und es erscheinen sich flüssig bewegende Traumbilder, weil die Musik selbst so anziehnd fließend daherkommt wie frische(s) Lava.
Die Stimme präsent und dennoch unaufdringlich - und überaus natürlich – einfach echt – mit dem Hauch des Gelebten
Musik zum hinhören und/oder zum abschalten
klingt stark und verletzt zugleich
Der letzte Titel is mein persönlicher Favorit
Der Titel des Album trifft es: SKIN
Es berührt
Es ist sinnlich
Es geht unter die Haut
Es ist außen und innen zugleich
Es atmet
Möge der große Manitu schützend über Siouxsie42 wachen!
zum Cover:
seit wann wirft man getragene Damenslips weg?
zur Musik:
der erste Song liefert hochenergetischen positiv stimmenden Ska-Punk mit schönem Schlagzeug- und Trompetenspiel
der zweite Song gefällt mir richtig gut - jugendlich kraftvolle (leicht versoffen klingende) Stimme - ironisch punkig herber dreckiger "Liebessong-Text"
Day tot Day Business - gradliniger Punk-Rock -
"Blind" - mit "Pauken und Trompeten" - positiv, treibend - kommt ebenfalls richtig gut
(mich) sehr ansprechender Metal-Rock in sehr guter Aufnahmequalität - zeitlich passen die Songs gut in die ausgehenden 80er/beginnenden 90er-Jahre
Stimme klingt sehr gut - ohne jedoch einzigartig/unvergleichbar zu sein
der letze Song gefällt mir am besten!
absolute Schlagerschnulze - mit einem dieser typischen einfältigen "Schlager-ich-liebe-dich-für-immer-Tralala-Texten" - ABER eben damit steht dieser Song qualitativ (von den technischen Voraussetzungen einmal abgesehen) dem Schlager- und Volksmusikbrei in nichts nach.
Die Stimme klingt mir persönlich etwas zu gepresst und miunter leicht lallig - aber grundsäzlich nicht schlecht - sie klingt halt typisch nach diesem künslich gequälten Schlagerbardenstimmen der 70er
man kann den Song durchaus anhören - wenn man Schlager eben generell hören mag, ohne dabei Fluchtfantasien zu hegen
5 Punkte von mir, weil der Künstler meinem Hörgefühl nach durchaus Herzblut in dieses kleine Machwerk gesteckt hat.
und so ein richtig "schöner" Schlagersong ist mir immer noch bedeuend lieber als son Gangsta-Rap-Teil von einem Vertreter der Spezies der minderbegabten kleinkriminellen sprachbehinderten Pickelmonster
In diesem Sinne:
Feuerzeug herauskram und zum Song hin und her schwenk!
"Komm her und lass uns einfach spüren... lalala"
AnKh – der Mann, für diesen ganz besonderen Industriesound – rhythmisch, mystisch, dunkel und verspielt
Sound wie aus einer stillgelegten Industrieanlage, die mitten in der Nacht zum Leben erwacht und akustisches Funkenfeuer versprüht
Und ganz gleich, wie experimentell die Stücke phasenweise auch klingen, stets fließt etwas zusammenklingendes mit in die Soundteppiche ein, was das Ganze voran trägt und es stellenweise sogar tanzbar werden lässt – jedenfalls könne ich mir einige dieser Stücke sehr wohl in manchen Dark-Gohtic-Industrial-Läden vorstellen
Und AnKh beherrscht den Stimmungsaufbau –die Gestaltung und Auskleidung von Hörbildern – wie etwa in „Full Moon“, wo direkt Filmbilder vor dem inneren Auge erscheinen – oder beklemmend dichte Sound-Walzen wie in KAIRO – inszenierte Störfeuer – Links-Rechts-Hörwechsel – Surren – Pfeifen – Zetern – und auch hier dennoch ein Rest einer Melodie, die keine sein will - bei Minute zwei kling es kurz wie eine Melodie aus einem Helloween-Teil – aber nur im Anflug – bei „Mimetic Area“ arbeitet der Künstler mit einem ähnlichen Stil und einem doch ganz anderen Ergebnis
FEAR ist sehr stark umgesetzt… weil AnKh die Angst eher ruhig aufbereitet und aus der Ruhe die Beklemmung und Furcht erwachsen lässt.
AnKh – Filmmusik für verstörende Psychoschocker