Das Album ist wirklich alles andere als eine weitere überflüssige Fortsetzung voriger Werke der berühmtberüchtigten Krankband.
Überrascht haben mich vor allem diverse sozialkritsche Aussagen und mit diesem Konzeptalbum erstmals auftretende Anzeichen von Inhalt und Sinn in den einzelnen Kompositionen.
Es ist natürlich insofern erfreulich, dass man, anders als bei vorigen Produktionen, zum Nachdenken angeregt wird und nicht nur überlegen muss ob man wegen der exorbitanten Sinnlosigkeit heulen oder weinen sollte. Oder lachen.
Schade ist allerdings, dass sich Donkel Oktor mit diesem Album der von ihr erfundenen Crank-Musik mehr und mehr den Rücken zuwendet und sich so mehr und mehr dem Mainstream öffnet, was ihren Beliebtheitsgrad in der breiten Masse natürlich steigert, der eingefleischte Fan kann jedoch nicht leugnen, in gewisser Weise von Donkel Oktor verraten worden zu sein, was jedoch bei maximal 2 bis 3 "eingefleischten Fans" noch höchst verzeihlich ist.
Alles in allem eine solide Produktion, die einen Kurswechsel der Neustrelitzer Krank-Band verspricht.