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EcouterEcouter

Wieder ein klasse Musik Trip mit dem Abogix! Üblicherweise entscheidet man sich bei einem Song ja für einen bestimmten Musikstil, aber hier ist es eher wie ein Ausflug durch einen Soundpark, wo es links und rechts vom Weg immer wieder was neues zu sehen, respektiv zu hören gibt. Wobei "Park" etwas untertrieben ist, "Sound Kosmos" trifft's wohl eher.

Gegenüber dem vorherigen Album scheint der Trend diesmal in Richtung Ambient, Elektro und Chillout, mit einer positiven Stimmung zu gehen, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Die Sounds sind vielfältig und qualitativ hochwertig. Langweilig wird's nicht. Dazu trägt eben auch das dynamische Arrangement bei, dass einen immer wieder mit neuen musikalischen Situationen überrascht. So fängt der 1. und 17-minütige Track mit einer orchestrierten Ouvertüre an, dann kommt ein Gitarren Solo und geht weiter in Elektro über... tja... aber da war doch noch der Chor und die feine Percussion und div. Melodien und Themen und Geräusche und...

Die weiteren Tracks sind zwar "nur" halb so lang, aber genau so inspirierend. Sehr schön die Melodie im 2. Track... mmmmhh, welch Soundgenuss! "I dreamed...i was a bird" könnte ich mir auch mit einer etwas klassischeren Arrangement Struktur vorstellen, statt dass es in der Hälfte zum Percussionisten wechselt ;) Diese Melodie am Anfang mit dem gezupften Instrument ist einfach Top und sollte im Track mehrmals vorkommen!

Der rockig/funkige/dancige Abschlusstrack ist auch sehr überzeugend. Ja, sogar das Album Cover muss man noch lobend erwähnen.

Hört's Euch an!

EcouterEcouter

Das Ohr als Sehorgan, die Reise auf die uns der Abogix mitnimmt macht's möglich. Die detailreichen Soundlandschaften aus Geräuschen, Sprach- und Gesangsfetzen führen unweigerlich zum Versuch einer Visualisierung vor dem inneren Auge.

Das alleine wäre vielleicht etwas zu psychedelisch, doch zum Glück begegnet man in diesen Audiowelten auch "richtiger" Musik und feinen Beats. Faszinierend auch die Bandbreite der Styles allein im 1. Track. Von Ethno bis Elektro-Funk war da glaub ich alles zu finden. Es gibt viel zu entdecken auf diesem 20 Minuten Trip.

Der 2. Track bietet eine ähnliche Erfahrung. Das ganze erinnert irgendwie an einen lebhaften Traum. Bei der indischen Sequenz liegt man ruhig, bei den Schreien wälzt man sich hin und her, erwachen kann man allerdings nicht. Zu stark ist der Traum!

Dies schafft man allenfalls mit dem 3. Track "Wake up". Hier sind die Beats anfangs etwas mehr upbeat und der Sound etwas danciger. Jedenfalls ein passender Abgang zu diesem Album.

Ein tatsächlich hypnotischer und gut produzierter Sound Genuss, den man so nicht oft auf einem Album findet.