Reinbek ( SH ) - Allemagne
Administrateur des artistes : Arne Pahlke Der tollwuetige Kasper The Gloomster
Site web : http://www.wortmutation.de
Date d'inscription : 01 mai 2007
AnKh – der Mann, für diesen ganz besonderen Industriesound – rhythmisch, mystisch, dunkel und verspielt
Sound wie aus einer stillgelegten Industrieanlage, die mitten in der Nacht zum Leben erwacht und akustisches Funkenfeuer versprüht
Und ganz gleich, wie experimentell die Stücke phasenweise auch klingen, stets fließt etwas zusammenklingendes mit in die Soundteppiche ein, was das Ganze voran trägt und es stellenweise sogar tanzbar werden lässt – jedenfalls könne ich mir einige dieser Stücke sehr wohl in manchen Dark-Gohtic-Industrial-Läden vorstellen
Und AnKh beherrscht den Stimmungsaufbau –die Gestaltung und Auskleidung von Hörbildern – wie etwa in „Full Moon“, wo direkt Filmbilder vor dem inneren Auge erscheinen – oder beklemmend dichte Sound-Walzen wie in KAIRO – inszenierte Störfeuer – Links-Rechts-Hörwechsel – Surren – Pfeifen – Zetern – und auch hier dennoch ein Rest einer Melodie, die keine sein will - bei Minute zwei kling es kurz wie eine Melodie aus einem Helloween-Teil – aber nur im Anflug – bei „Mimetic Area“ arbeitet der Künstler mit einem ähnlichen Stil und einem doch ganz anderen Ergebnis
FEAR ist sehr stark umgesetzt… weil AnKh die Angst eher ruhig aufbereitet und aus der Ruhe die Beklemmung und Furcht erwachsen lässt.
AnKh – Filmmusik für verstörende Psychoschocker
Die Sängerin gibt in ihrer Künstlerbeschreibung ganz interessante Infos zur Produktion – und zum warum und wieso, die einiges erklären
Ich muss ja zugeben, dass ich kaum noch nach Alben- oder Künstlerinformationen schaue, da hier meisten nichts oder nur Blödsinn steht – hier aber lohnt ein Blick und hat mein Urteil auch etwas beeinflusst
Klar, der Song klingt kitschig – ach was – er ist kitschig
Aber Musik darf alles sein – und sie muss nicht allen gefallen – was ich an diesem Song aber am meisten mag – die Stimme hat zumindest in meinen Ohren große Affinität mit der Stimme von Sandra (Hiroshima & Co)
Ich wollte erst noch mehr Punkte geben - aber das wäre ja peinlich - für so einen trivialen Schmal(z)song .-)
fettes Teil –der Sound klingt mitunter wie eine Mischung aus Tote Hosen und Ärzte
Der Soundqualität inklusive der Abmischung ist astrein – dafür klare 10 Punkte – sehr professionell. Auch die Stimme passt gut zur Musik
Die Texte sind meist einfach – aber effektiv – sehr gut verständlich
Top-Produktionen!
Was habe ich mir einst für Mühe gegeben und diesem Künstler eine wunderbare Besprechung für dieses Album hingelegt
Und dann waren alle Alben weg – so etwas könnte mir nie passieren ;-)
Ja, so schön wie anno dazumal wird nicht mehr
…aber sie war sofort wieder da …diese treibende Energie
…diese lebensbejahende und gleichzeitig aggressiv anarchische Flut aus treibendem Gitarrenspiel und lasziv kraftvollem Schlagzeug.
Die vier Songs klingen ehrlich und mit einer solchen Leichtigkeit heruntergespielt, dass man ihnen fast die Komplexität absprechen möchte.
Musik für Nachtfahrten auf der Autobahn jenseits jeden Tempolimits –
Schnörkellos und doch voll von Schnörkeln
Die sehnsuchtsvoll klingenden Gitarrenmomente vor allem im letzten Stück haben es mir besonders angetan
Das Stück „für Eulen“ gleicht einem Tonfilm, der mich mit mitträgt auf den Schwingen einer Eule auf ihrem Nachtflug
Sie ist auf der Suche nach Beute – aber die Beute sind keine Tiere – ihr Hunger ist getrieben von menschlichen Zügen – es ist der Hunger nach Leben, nach Erkenntnis – und sie weiß oder ahnt, dass sie dieses Wissen bereits in sich trägt.
Der Flug ist hypnotisch und wird dies umso mehr, je länger er andauert, wenn „Szenenwechsel“ innerhalb des Fluges stattfinden.
Es passiert viel innerhalb dieses Fluges … und alles, was passiert – vollzieht sich faltenlos …ganz beschwingt… etwas von Wehmut getragen …aber noch mehr von Erhabenheit und dem Glanz einer mystisch schwebenden Harmonie
stählender Industrialsound – hämmernd wie in der Stahlgießerei – mit Speed(METALähnlichen ) Einlagen - sehr eigenständiger Sound – ein Mix aus New-Wave-Pop der 80er – Sigue Sigue Sputnik im drogenbedingtem Blutrausch mit einer vollen Breitseite Gothic - sehr gelungen empfinde ich den Break mit dem Pianospiel
Schubidudu Schubisdududu - so gehts los
..schnell abgelöst von einer 190BPM(?)-Gesangsspur
weiter gehts mit:
Hunger in Afrika
Deutschland sucht den Superstar!
Die Stimmen sind sehr klar und deutlich und gut - aber die Tracks mehrheitlich derart temporeich, dass man manche Worte/Passagen erst beim wiederholten Hören versteht
..sehr (selbst)ironisch
Textpassagen über Knut den Eisbären, Thomas Gottschlalk & Co
Erinnerung an alte Zeiten
Freiheit 2008 - der erse "ruhigere" Song ....naja...bis auf den "Refrain" :-)
Borrachos - das kesselt!
und das gilt fürs ganze Album!
unterhaltsame Texte mit Botschaft
aber was weißt ich denn schon von Punkrock?
(letzter Titel gibt Nachhilfe)
Die Tonfarbe des Eröffnungs- und Grundbeats mag ich gerne und bei dieser Art von Musikstil bin ich auch ein Freund davon, wenn die Spuren wie hier geschehen nacheinander einfließen.
Der Songs klingt in meinen Ohren über weite Strecken aber dann leider doch zu sehr nach nebeneinander herlaufenden Spuren, die nur selten das Gefühl von berauschender Einheit hervorrufen können, wobei es durchaus gute Momente gibt
Ein durchaus hörbarer Song auf einem Album - aber um ihn als Single herauszubringen klingt er mir etwas zu beliebig
...auch wenn die Stimme oftmals so ihre kleinen bis größeren Probleme hat, etwa indem sie wegbricht/ gewisse Tonlagen nicht halten kann
...auch wenn die Texte mitunter sehr einfach gesrtickt sin, so sind die eines Marius Müller Westernhagen oft auch nicht gehaltvoller
....und die etwas "brüchige" Stimme passt irgendwie zu diesem symphatischen Album
Hier singt jemand, was er denkt - gibt auf unterhaltsame Weise Einblick in sein Leben und Denken
...und zwar alles ganz easy, Alter..
Also lass mal n ne Runde abchillen
......aber laaaaaaaaangsam
klasse Sound - ambitioniert & frech - launige Texte - modern und frisch aufgespielt - wahnsinnig professionell eingespielt (für Jamendo-Verhältnisse)
getragen von einer geilen rotzigen Berliner-Frauenstimme - diese hat ein bisserl was von Judith Holofernes (wir sind Helden) dabei aber doch ganz anders/eigen/speziell
und auch die Musiker verstehen ihr Handwerk - klingt alles fett und routiniert
ganz klare fette 10 Punkte
Anspieltipp: Phänomenal