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EcouterEcouter

Die Beschreibung war nicht mit einem Wort - aber die trifft's gut.

Der erste Titel ist der beste, da stimme ich der ersten Rezension gleich zu. Aber mir gefallen auch die anderen außerordentlich gut. Der Bezug zu Tangerine Dream ist sehr deutlich rauszuhören, aber man findet auch Anleihen bei Jean-Michel Jarre und Vangelis.

"Let there be molecules" und "Genesense" hätte direkt aus einem Turrican-Spiel sein können - daher meine Assoziation mit Chris Hülsbeck. Das letzte Stück erinnert außerdem an den Soundtrack zu "Dune II" auf dem Megadrive und PC (leider hatte die Amiga-Version keine Hintergrundmusik).

EcouterEcouter

Mmmh, dieses Album weckt Kindheitserinnerungen. An meine Protracker-Gehversuche, und an die professionelleren MODs. Dieses Album bewegt sich irgendwo dazwischen. Es gibt einige Stücke wie z.B. "the flop" oder "lov to lov", die durchaus hörenswert sind (letzteres erinnert etwas an 'Dance 2 Trance'), wiederum andere (aliens comin) sind hingegen einfallslos und langweilig.

Dreieinhalb Sterne von mir, davon der halbe für den Frühen-90er-Retro-Sound.

EcouterEcouter

Auch wenn der Stil nicht gerade "neu" ist, hat die Band doch Qualität und die Lieder gehen mit und gefallen. Die Stimme der Sängerin geht unter die Haut und die übrige Instrumentation treibt alles schön voran. Der Stil hat etwas von dem Roadmovie "Bandits" bzw. der gleichnamigen Band.

Es ist alles in allem ein solides (Pop)-Rock-Album, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Meine Favoriten sind "It's easy" und "Believe" und "State of Mind".

Nur die Musikdateien sind etwas kaputtlich, ab "State of mind" ist ein komisches Kratzen drin, welches nach einer zerkratzten CD klingt. Aber vielleicht ist das auch nur im Preview so.

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Als ich "Punk" las im Untertitel, habe ich erst etwas "härteres", "gewaltigeres" erwartet, so ähnlich wie bei Freibeuter AG, wurde aber ganz anders überrascht, als ich feinsten Ska á la Domino88 zu hören bekam.

Einige Texte haben viel Wahres, z.B. "Bully" und "Whatever they said", rhythmisch und von der Singeweise passt alles sehr stimmig zusammen, wenngleich manche Silben etwas "holprig" und "verschluckt" klingen. Aber genau das macht ja auch den Charme dieser Band aus.

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Einige Tracks klingen zwar wie mit Magix Music Maker erstellt, aber trotzdem gehen sie mit und regen zum Mit-Swingen an.

Mein Favorit ist "Live in 1789". Man kann meinen, J. S. Bach sei auferstanden und hätte sich die modernen Möglichkeiten, Musik zu machen, zu eigen gemacht. Teilweise klingen die Stücke wie aus Bachs Feder, dann aber wieder mit modernen Sachen verfeinert. So mag ich das.

Nur das Beenden der Tracks ist teilweise etwas lieblos geschehen - da wird die Musik einfach in irgendeine Endlosschleife gestellt und ausgeblendet. Da könnte man noch was reißen.

Aber trotzdem ist das Album im großen und ganzen zu empfehlen.

EcouterEcouter
25/09/06

Auf den ersten Blick klang es wirklich sehr "depri", aber nach etwas bewussterem (und auch etwas extravaganterem Hören) gefällt mir das Album immer mehr. Lieblingsstücke sind "The Final Rewind" und "Witness". Ich kann auch den Texten einiges abgewinnen, zeigen sie doch die Unentschlossenheit des Interpreten sich selbst, der Gesellschaft und auch nahestehenden Menschen gegenüber, was auch musikalisch mehr als ausgereizt wird.

Auf jeden Fall sollte man mal im dunklen in der Großstadt unterwegs sein und dabei mit einem mobilen Musikplayer das Album hören, und sich dabei auf die Musik konzentrieren (aber rennt nicht in ein Auto ^^).

EcouterEcouter

Mit Abstand die besten Tracks auf dem Album sind "En attendant d'aller sur Mars" und "I'm leaving", meiner Meinung nach. Ich verstehe zwar nicht, was sie singen, aber bei japanischer Musik geht mir das ja ähnlich.
Die Lieder klingen recht experimentell, haben aber was. Absolut nicht vorhersehbar, man wird bei jedem Takt aufs neue überrascht. So bin ich auch von "Elles disent" angetan, welches wirklich sehr unerwartete Ska-Elemente enthält. Etwas, was man bei DIESER Band überhaupt nicht erwartet.

Ich habe mir ja schon die "Simple Exercice" runtergeladen, die war auch schon gut, aber dieses Album übertrifft sie nochmal.

EcouterEcouter

Selten so gute Klavierstücke gehört. Irgendwie flott und treibend, aber trotzdem von der Melodieführung und Umsetzung irgendwie beruhigend. Lässt beim bewussten Hören richtige Bilder und Landschaften im Geiste entstehen. Der erste Titel gefällt mir davon mit am besten, der stimmt super auf das, was dann kommt, ein.

Hat wirklich die vollen 10 Punkte verdient.

 

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