Maintal - Grenzland Bayern-Hessen ( HE ) - Germania
Registrato : 19 Agosto 2009
Sophie Hunger, The Velvet Underground, John Cale, Lou Reed, This Mortal Coil
Die schönste Beschreibung haben sie selbst geschrieben: "Hi! We’re a hyperactive anarchist pop punk band from Paris, France" Passt, drückt fast alles aus ...
Von Zeit zu Zeit macht mir diese Art von Punk richtig Spaß, vor allem wenn eine weibliche Kosängerin dem Ganzen ein Bisschen B52s-Flair verpasst oder zumindest einen Pia Lund-Charme gibt.
Die ersten beiden Stücke gefallen mir persönlich am Besten!
Ursprünglich wohl ein polnisches Trio, dass sich dem Post-Rock verschrieben hatte. Dass die Grenzen zum Progressiv eher fließend sind ... und es dann nahe liegt, eine Sängerin hinzuzuholen. Auf jeden Fall scheint Sängerin Kasia wohl dauerhaft Piotr, Kuba und Marcin zu ergänzen.
Diese EP besteht aus 3 Instrumental-Stücken und zwei mit Kasia als Sängerin. Alles auf Top-Niveau, musikalisch und aufnahmetechnisch.
Wer Musik z.B. von the Nuri mag, sollte hier unbedingt reinhören.
Ich bin sonst nicht der große Instrumentalmusik-Liebhaber, auch bei Postrock entdecke ich selten wirklich Neues ... aber diese Burschen aus Moskau haben hier 3 richtig gute Instrumental-Postrock-Stücke kreiiert.
Sampler- und Playlistwürdig!
Wie ein Album von 2008 unter die Neuerscheinungen kommt? Irgendwie muss das mit dem Seitenumbau zusammenhängen.
Egal: Super Rockplatte, Gefühl und Härte, Progressiv und Metal-Geschrubbe in äußerst dynamischer Harmonie.
Der Sänger erinnert mich aber an Ikonen des frühen Hard-Rocks. Welche? Reinhören!
Ebenso wie Catherine Correlli wurde bei den Tugunskas nix aus dem Weihnachtsgeschenk für die Friends and Followers. Vielleicht wirds ja nächstes Jahr was mit den "in time"-Veröffentlichungen zum Weihnachtsfest.
Die Tugunskas haben mal wieder ein geniales Album zusammengestellt. Atmosphärisch, entspannend, eben eine (wie im Titel bereits benannt) akustische Hängematte für den gut beheitzten Wintergarten, von dem man in den schneeverhangenen nahen Wald hineinblickt, einen Glühwein, Punsch, wahlweise auch einen Erkältungstee auf dem Bauch, gelegentlich nippend, blickend, schaukelnd und gepflegt entspannend.
Es gibt viele außergewöhnliche Künstler auf Jamendo, Catherine Corelli gehört zu den Außergewöhnlichsten.
Mit "Take da Jive" hatte sie ein für sie ungeheuer poppiges Album hingelegt - fein und komplex komponierte Stücke, genreübergreifend, jazzig angehaucht!
Jetzt hat sie eine europäische Version nachgelegt, die englischen Texte in Italienisch, Spanisch, Französisch und Deutsch übersetzen lassen und neu eingesungen.
Es ist faszinierend, wie die jeweilige Sprache, der ihr eigene Klang, die Sprachmelodie, den Charakter eines Stückes verändert. Die europäischen Versionen sind mal näher am Original, zum Teil hat sie die Arrangements auch stärker verändert, andere Facetten betont.
Auf jeden Fall für mich mehr als ein Sammlerstück. Mir ging es bei dem Album fast wie mit den Lieblingsalben meiner frühesten Jugend, wo ich mich noch in jedes Stück hineingearbeitet und jeden Ton auswendig gelernt habe.
Ich liebe dieses Album! Ich bekomme verschiedene Stücke nicht mehr aus meinem Kopf. Höre sie beim Rasieren, Autofahren, Kochen, ohne die Musik anstellen zu müssen ... das ging mir schon lange nicht mehr so.
Dass sie das Album zu Weihnachten veröffentlichen wollte, sozusagen als Weihnachtsgeschenk, war eine nette Idee.
Dass der VÖ-Termin platzte ... da hat einer ihrer Übersetzer ein bisschen lange gebraucht (ich senke mein Haupt voll Scham) und der Zertifizierungsprozess erledigte den Rest ...
Wie immer, beginnt CathCorr ihre Album nicht (wie die meisten anderen Jamendo-Künstler) mit dem stärksten Stück, deshalb emfehle ich ausnahmsweise mal als Anspieltips die 3 deutschen Stücke:
2 WWW-Immer
4 Gleich Hier! Gleich Jetzt!
und natürlich insbesondere
10 Lady Julia Und Romeo
Im Stream liefert Jamendo bei den neuen Alben zur Zeit fragwürdige Qualität, die liebevollen Feinheiten sind kaum hörbar. Ein Download lohnt sich meiner Meinung nach in jedem Fall.
Ich bin mal gespannt, wer von der deutschen Community sich noch für das Album erwärmen kann.
prägnante Stimme (männlich) - intoniert zwischen klassischem Punk und Jim Morrison; erfreuliche Stimmbeherrschung;
treibende Gitarren - zwischen klassischem Punk und kunstvollem Alternative - die können mehr!
Rythmus-Sektion - zwischem klassischem Punk und differenziertem Rock;
Vielversprechendes Debüt. Wenn das zweite Album so viel besser ist, wie Lucky schreibt, muss ich mir das auf last-fm runterladen.
PS: Dass hier ständig Alben verschwinden, nervt allmählich; dass dieses Album nur 3 Rezensionen haben soll, ist verwunderlich. Hoffentlich ist der Rezertifizierungskäse und der Seitenumbau bald abgeschlossen.
... früher hätte ich gelästert ... heute finde ich das gut. Lonely ... und Mine sind identisch. Da ist dem Künstler beim Upload wohl was schiefgegfangen.
Wieder eine schöne Empfehlung von Tanja Sonnenjagd!
PS: Die vollständige Version gibt es auch gratis hier:
http://notfromgeorgia.bandcamp.com/album/eagle-rock-entr-es
perkussiv-melodische Akkustik-Gitarre, ab und zu etwas Begleitinstrumentarium (Streicher, Bass Schlagwerk) und eine soulig-bluesige Stimme.
Trotz dem reduzierten Instrumentarium kommt es daher wie eine Big-Band. Gut arrangiert und intensiv wie ein D-Zug.
Track 2 How can It Be Wrong ist DER Hit - unbedingt reinhören!
Seit Oktober 2010 und gerade 2 Rezensionen - eins der fast übersehenen Alben. Danke an Barbara Wolfsong für die Empfehlung und an Jürgen, die Spätlese für die passende Rezension.
Mehr von Nick Tann gibt es übrigens hier (free download): http://nicktann.bandcamp.com/album/bought-on-line
So, jetzt nur ganz kurz:
Botany Bay gehören zu meinen Lieblings-Jamendo-Künstlern. Hervorragender erwachsener Pop und dies zuverlässig, wiederholt und dauerhaft.
Auf diesen 4 Tracks hört man wie Stephan Hubik und Stefanie Mühr immer besser harmonieren - weniger klassisch soulig wie beim letzten Album, dafür wieder mehr Botany Bay-ig.