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Registrato : 16 Maggio 2007
Und schon wieder wurde ich auf Jamendo fündig im Industrial Bereich mit einer Band, die zwar sehr eigen ist, aber trotzdem verdammt viel Charme hat. Die Band nennt sich Heet Seas und ist irgendwo zwischen Industrial und Rock, bzw. Metal angesiedelt. Der Grundstein der Songs ist eindeutig die Elektronik, aber das Ganze wird dann mit rockigen Metal-Elementen verfeinert und kommt gerade dadurch so eingängig und cool rüber. Die Songs sind flott bis verträumt und setzen viel auf Gefühl. Der Gesang ist dann mal etwas rockig bis alternativ und hier und da kommt ein verstellter Gesang in Refrains rüber, der irgendwie total krank und erschreckend klingt aber trotzdem voll dazu passt und gerade durch diese Schrägheit den Songs den letzten Schliff gibt. Die Songs klingen sehr modern und sogar verdammt eingängig, was ich bei so einem Soundmix eigentlich nicht erwartet hätte. Sowas könnte durchaus weitere Kreise ziehen und noch richtig erfolgreich werden. Kurzum: das Ding ist richtig gut!
http://music-discovery.de/2010/01/heet-seas-3/
Bei dieser Band ist der Name Programm. Eine Swing Metal Band, die mehr als extravagant ist. Was die Band musikalisch zu bieten hat ist ungewöhnlich, innovativ und abgedreht, aber auch sehr gut. Man nehme etwas Swing, etwas Jazz und etwas Big Band Sound, dazu gebe man Metal Riffs und eine Sängerin, die das diabolische schon mit ihrer Stimme und Art zu Singen mitbringt. Heraus kommt eine äußerst ansprechende Mischung, die Charakter hat aber auch eingängig ist. Mich erinnert die Band etwas an die Franzosen Ayin Aleph. Und obwohl die Songs ungewöhnlich sind, könnte ich mir vorstellen, daß diese CD auch die breitere Masse ansprechen könnte. Ich finde die CD einfach nur cool.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=998
Inside Me liegen irgendwo zwischen Metalcore und Deathcore, bzw. Hardcore. Die Songs sind meist schnell und stampfend und gehen sehr gerade hinaus. Hier wird nicht viel mit Schnörkeln und Verzierungen gespielt, hier heißt es einfach, go for it and have fun. Eigentlich nicht schlecht und für den Hardcore Fan bestimmt eine feine Sache, ich finde lediglich, daß die Sache mit der Zeit etwas eintönig wird, was aber auch mit dem Gesang zusammen hängt, der der Sänger sich in Stimmlagen aufhält, die ich auf Dauer eigentlich nicht so gerne mag. Dieses heisere Gekreische ist Geschmackssache. Ansonsten ist musikalisch das volle Brett geboten. Hardcore Fans die es auch mal derber mögen, also aufgehorcht.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1689
Diese Band heißt Ofactt, was immer das auch bedeutet und haben letztes Jahr den Release „DMD“ auf Jamendo online gestellt. Geboten wird typischer Old School Death Metal, der wirklich sehr in alter Tradition gehalten ist. Meist Midtempo und schleppend, damit sich die Schwere des Sounds richtig verbreiten kann. Dazu ein Sänger, der schön tief und monoton vor sich hin trällert, bzw. gröhlt und auch die eine oder andere Idee, die einen aufhören lässt. Wobei die Band trotz aller guten Ideen es nicht schafft so richtig durchzubrechen. Die Sachen sind dafür nicht werthaltig genug um einen Aha-Moment auszulösen. Trotzdem machen die Songs richtig Spaß und ich denke vor 10 Jahren wäre ich voll drauf abgefahren. Heutzutage muß ich sagen, gut aber trotzdem Durchschnitt, wenn auch guter Durchschnitt. Old School Fans sollten hier aber ruhig mal ein Ohr riskieren.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1688
Dieser Release ist schon etwas älter, sollte aber trotzdem hier erwähnt werden, da ich die Band erst entdeckt habe. Nosphares haben auf Jamendo 2 Releases hinterlegt, die von 2004 und 2005 sind. Und trotzdem kommt der Sound recht zeitlos rüber. Death Metal der doomigen und verträumten Art ist hier angesagt. Ein Schuß Black Metal und jede Menge psychodelischer Doom, das sind die Bestandteile dieses Releases. Wer die schleppende Depressivität von Katatonia mag, der wird auch an diesen Songs gefallen finden. Meist geht es schleppend und behäbig zur Sache und die Songs fließen wie ein zäher Strom aus den Boxen, sind aber trotzdem recht ansprechend. Nichts was ich mir andauernd anhören könnte, aber doch äußerst vernünftig. Bei Gelegenheit werde ich mir auch den zweiten Release mal reinziehen.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1687
eigentlich würde hier reichen: keine kommentar!
aber trotzdem hier die Review:
Bands wie Mental Killing Spree sind genau der Grund, warum ich so gerne unbekanntere Band, bzw. Underground Bands anhöre. Denn hier findet man immer wieder Juwelen, die zeigen, daß der Underground verdammt gut sein kann. Denn hinter Mental Killing Spree können sich sehr viele Death Metal Bands verstecken, die bei manch einem großen Label unter Vertrag stehen. Und damit meine ich auch teilweise richtig große Namen. Denn das hier ist der Hammer. Derbster Death Metal der hier aus den Boxen donnert. Vom schellen Riff bis zum Geknüppel findet man hier alles und das Geknüppel lässt keine Wünsche offen, denn wo viele Bands im Chaos verfallen und man die Knüppelparts eher mitnimmt, weil sie halt mal da sind, wirken die Jungs immer noch strukturiert und zeigen, daß man auch an solchen Stellen Akzente setzen kann. Dazu noch der Richtige Mix Melodie in den Songs und fertig ist eine Death Metal Scheibe, die zu den derberen Vertretern der Sparte gehört, aber keine Wünsche offen lässt. Wer auf Morbid Angel, bzw. Ossuary Insane kennt, bzw. Daath oder vergleichbares, der wird auch diese Scheibe leiben. Erinnern mich etwas an eine heftigere Version von Obscenity, bzw. The Now Noise.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1686
Neben dem „demo 2“ gibt es von Nothing Kills the Sun noch den 3 Song Release „jack´s wasted life“. Dies ist das erste Demo, welches zwar optisch, aufgrund des Covers eigentlich neuer aussieht, aber vom Sound her merkt man doch, das „demo 2“ wesentlich fetter daher kommt und auch derber. Hier ist noch mehr Metalcore als Einfluß ausmachbar, was nicht stört, aber etwas den Druck vermissen lässt, den der Grindcore hinterlässt. Technisch einwandfrei gespielt und auch die Songs können überzeugen. Vor allem „you, me and this landmine“ kommt recht gut. Lediglich der Sound wirkt etwas dünner und druckloser, was evtl. auch der Grund dafür ist, das diese Songs nicht ganz so knallen, wie die neuen Sachen der Band.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1685
Hier weiß mal wieder eine Band genau meinen Geschmack zu treffen. Grinding Death Metal der ordentlich fett und brutal ist, aber trotzdem auch spielerische Finessen aufzuweisen hat. Alleine schon der Anfang von „execution solution“ mit diesem Piggy-Screams, der Hammer. Diese CD ist nichts für Leute die es ruhig mögen, denn das scheppert ordentlich und ist nur noch derb. Dazu kommen hier mal melodische Riffs, die man so eigentlich nicht erwarten würde, aber sich perfekt in den fetten Gesamtsound einreihen. Dazu ein Sänger, der nur noch derb unterwegs ist. Und wenn dann beim Song „execution solution“ ein Jazz-lastiger Part auf einmal auftaucht, hat die Band in Erinnerungen an Exit 13 und Co . eh schon bei mir gewonnen. Schade eigentlich nur, daß dies nur ein 3 Song Demo ist. Wer´s derb mag, der wird diese Band lieben.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1684
The Ergot nennt sich diese Band und hat mit „anno domini MMIX“ einen 4 Song-Release auf Jamendo hinterlegt, der zeigt, daß diese Band wirklich großes Potential hat. Melodischer Death Metal der wirklich ansehlich ist. Vor allem die beiden Songs „scream to forget“ und „my siberia“ sind wirklich sehr gut gelungen. Diese Band versteht es ausgezeichnet Härte und Aggression mit technisch versierten Riffs zu mischen und verbindet Melodie mit Härte. So wie es sein sollte. 4 Songs sind fast etwas wenig, wenn diese so gut ausfallen, aber machen auf jeden Fall schon einmal sehr viel Lust auf mehr. Mehr will ich jetzt gar nicht über diese CD schreiben, hört einfach selber rein, kostet ja nichts.
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Im klassischen Gewand einer Metalcore / Emocore-Band kommen Heaven´s Grave daher. Die Band versteht sich die guten Standard zusammenzumischen und daraus Songs zu stricken, die eingängig sind und auch ordentlich Druck besitzen. Power ist einer der Faktoren, der diese Band so sympathisch macht. Dazu eingängige Melodien und auch das nötige Gefühl für ruhigere Passagen, die aber trotzdem nicht langweilig werden. Man beweist, daß man ein gutes Händchen für die Ausgewogenheit hat und das werden Ihnen hoffentlich auch die Fans honorieren. Dieser Release ist bestimmt noch nicht perfekt, aber der Grundansatz stimmt und vor allem die Vielseitigkeit der Band ist ein großer Pluspunkt. Wenn dann noch das rotzige ACE hinzu kommt ist auch am Ende des Releases für ein Schmunzeln gesorgt.
http://music-discovery.de/cds_review.php?frid=1682