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Strona WWW : http://www.myspace.com/altrombone
Rejestracja : 15 marca 2007
... mehr möchte ich dazu gar nicht sagen - Worte stören hier nur.
Besser zuhören, mitreisen, erleben.
Ganz ganz große Klasse!
Psst!
... kann ich mir das nicht ständig anhören, aber der Download hat sich auf jeden Fall gelohnt.
"Mein Beitrag zum Thema intuitiver Umgang mit Elektronik und ein Versuch verschiedenste Einflüsse unkonventionell miteinander zu verbinden." schreibt der Künstler in seiner Ankündigung - und ich denke, dieser Versuch ist ihm gelungen.
Das Album strotzt vor Ideen, von Langeweile kann also keine Rede sein. Der Groove stimmt und das Gefühl sowohl für Klänge als auch für Rhythmik ist in großzügigem Maße vorhanden - toppen kann das wohl nur das Live-Erlebnis.
Ein prallvolles Tütchen mit leckeren Bonbons ;-)
"[..] obgleich ich bis zum heutigen Tage der weitaus talentiertere Wort(e)verdichter bin als Musiker und Interpret.", schreibt Arne in seinem Portfolio. Ich finde, von diesem Image kann er sich langsam lösen. Wenngleich die lyrischen Qualitäten des Arne Pahlke hier mal außer Diskussion stehen sollten - dafür haben 10 Halbsterne schon von Anfang an kaum ausgereicht -, holt er im klanglichen Bereich zunehmends auf. In "unterwegs", so finde ich, ist der Sound und vor allem das Verhältnis von Klang und Inhalt zu einer Ausgewogenheit gelangt, die den Hörgenuss komplettieren (- endlich berücksichtigt der Mix auch die Gesangsstimme in gebührendem Maße!).
Bin gespannt auf kommendes - solange genieße und empfehle ich "unterwegs".
Ich liebe Alben, die einem beim Hören einen kompletten, eigenen, kleinen Kosmos bieten - und genau das ist hier einmal mehr der Fall.
Eine skurrile Klangwelt, bizarre musikalische Einfälle mit Liebe zum Detail verwirklicht - ohne Gegensätze zu scheuen (damit meine ich u.a. die Gesangsstimme).
Für Klangerlebnisreisende ein Muss.
Ich hoffe da wird noch mehr nachkommen!
Gitarrenflächen gewürzt mit sparsamen Synth-Sounds.
Nicht überladen aber dennoch vielschichtig.
Langsam, getragen aber nicht nur ruhig.
Eine Reise Wert!
..., das einzige, das schade ist: es sind nur drei songs (, die Lust auf mehr machen).
Die Geige passt sich sehr gut ein, finde ich - gibt dem Ganzen einen eigenen Character.
Würde mich freuen, bald mehr hier von "Niños Luchando" zu hören.
(Gibt es eine Website?)
... einfach spitzenklasse! Nur zu empfehlen.
... und um dich nicht beim Anhören zu stören (das wichtigste habe ich schon zu CD 1 dieses Doppel-Albums geschrieben), fasse ich mich ganz kurz:
Der zweite Teil dieses Albums ist eine gelungene Fortsetzung, die in keinster Weise nachlässt, schwächelt oder langweilig wird!
Ich kann nur raten: selber anhören - mitnehmen lassen!
Es ist wunderbar, wenn auf Jamendo plötzlich, unerwartet aber wohl erhofft ein Album auftaucht, das die Nachfolge eines schon bekannten und liebgewonnen Albums antritt _OHNE_ dabei enttäuschend zu sein, nein, vielmehr das vorausgegangene noch zu toppen! Und genau das ist mir hier wieder einmal passiert!
Dumm nur die Sache mit der Bepunktung: Das höchste auf dem Knopf da oben ist 10 und die habe ich schon bei "Recopilatorio" vergeben!
Was gibt's hier zu hören? Es dreht sich wieder um die eigenwillige Klangwelt von "Mi Rara Coleccion", die zwar auch diesmal durch das Klavier, die wohlbekannte und -tuende Stimme beschrieben wird, aber diesmal ausgeschmückt mit noch mehr Klang- und Instrumentalexperiment. Während das Piano zunächst brav etüdiert, dabei langsam ausfälliger wird, kann man sich den Gitarristen förmlich sich auf dem Boden wälzend, der Gitarre WhaWha-Schreie entreißend vorstellen - bis plötzlich alles zusammenbricht, der Sturm verstummt, die getragen Stimme wieder Ruhe, Sphäre und Träumerei zum Aufleben erweckt - und sodann brüllt wieder die Gitarrenfront gegen die Ruhe an, die doch immer wieder zwischendurch - manifestiert durch die Stimme - zeitweise die Oberhand gewinnt.
Insgesamt ist dieses Album geprägt von einem noch größerem Spektrum an Klangeindrücken, Stimmungen und vor allem viel Experiment, das von der herkömmlichen Liedform "Strophe, Refrain" immer mehr Abstand nimmt. Und das alles gelingt der Band mit einem wohldefinierten Set an Instrumenten, deren Klangfarben und -fülle ergiebig ausgeschöpft werden.
Eine weitere durchaus anregende musikalische Reise!
... den beginnenden 90ern ... jedenfalls passt es für mich und mein Paar Ohren dahin. Was man hier hört reiht sich gut in Namen wie die "Chills", "The Clean" vielleicht ein bisschen die "Go betweens", mag sein auch "Swell" - oder wie sie noch alle hießen - ein.
Nicht enden wollende, sich wiederholende Gitarrenakkorde, mal leicht, mal heftiger angezerrt, langsilbige, verhallte, polyphone Gesänge und Rhythmik, die sich im gemäßigtem Tempobereich aufhält und alles vermittelt diese melancholisch-depressiv-aber-dennoch-irgendwie-fröhliche Atmosphäre.
Bestechend an dieser Musik ist ihre Schlichtheit - sie schafft Atmosphäre, Stimmung, vielleicht Emotion ohne einen Gedanken an den Wettstreit der Virtuosität zu verschwenden und trotzdem ist der Sound stimmig, authentisch und durchgängig.
Das Genre? Ich würde sagen etwas zwischen Independent, leicht, leicht angerockt, eine Priese Beat, gemischt mit einem Quentchen Pop.
Ausprobieren!?