Rhythmischer Einstieg, dort eine Drehung, dort ein Tusch, leichte Synthiklänge und Schluss.
Die Namen der Tracks sprechen für sich. Klar, dass es auf Adrenalin kurz und bündig ab geht.
Interessant wie sich der Track Eloctrobeat zum Tango entwickelt, zugleich aber fernöstliche Elemente versteckt hält. Winter Dub motiviert mit einem „Lets go“ zu ebenfalls soliden Tanzschritten. Gut gemacht. Und irgendwie auch sehr amüsant.
Ist das tatsächlich Walzerrhythmik auf dem ‚mysteriösen’ Mysterious Georges?
Ne Menge, teilweise sehr kurze Tracks, klingen zwischendurch pschedelisch, allerdings der melancholischen Art, was Ruhe in die Vielfalt bringt.
Cool das The funky vertebrate, bis auf Big mama screamin' (take3 wieder der „Tanzlehrers“ einschreitet, der sich in Marijuana 1937 kurz setzen und in Falling asleep sogar richtig in den Sessel pflanzen darf. Das längste Stück Testify geht über 6 Minuten. Klasse Track. Gelassener Einstieg, Soundteppich, Gleichklang, doch ohne Leere.
Insgesamt ein äußerst komplexes, abwechslungsreiches Album, dass mich in Passagen ein wenig an The Orb erinnert.
Hat man das eine oder andere schon mal bei anderen gehört, handelt es sich keinesfalls um Einheitsbrei. Gute, originelle Musik.